Kolbermoor – Das Gebiet ist etwa sieben Hektar groß und erstreckt sich zwischen der Bebauung an der Brünnsteinstraße sowie der Geigelsteinstraße westlich bis zum Rothbachl. Diese Fläche gehört der Stadt Kolbermoor, sie hat sie 2019 erworben. Jetzt soll die Fläche gemeinsam mit einem Planungsbüro entwickelt werden.
Durchgrünte
Planung
Um dort beispielsweise Wohnungen und Gewerbe anzusiedeln, muss der Flächennutzungsplan „In der Schwaig“ geändert werden – dieser Empfehlung stimmte das Gremium des Bauausschusses in seiner Sitzung geschlossen zu. „Stimmt auch der Stadtrat zu, kann es losgehen“, sagte Rathauschef Peter Kloo (SPD).
Der Bürgermeister erklärte im Vorfeld, dass auf der Fläche 20 Prozent Wohnraum sowie 40 Prozent Gewerbe angesiedelt werden könnten. Denn es gäbe viele mittelständische Betriebe, die nach Flächen suchen. Obendrein soll der Wertstoffhof, der sich auf dem Bauhof-Areal befindet, vom westlichen in den östlichen Bereich verlagert und neu gestaltet werden.
Des Weiteren soll es laut Rathauschef „eine sehr durchgrünte Planung“ sein. So konnte auch die Frage von Caroline Schwägerl (Grüne), ob denn der „schöne alte Baum“ stehen bleibe, seitens der Bauverwaltung mit „ja“ beantwortet werden. Das begrüßte auch Dagmar Levin (SPD) und sagte, dass man „nicht alles flächendeckend zukleistern müsse“.
Allerdings sollte der Name „In der Schwaig“ laut Markus Schiffmann (CSU) geändert werden. „Der ist irreführend – Schwaig ist ja weiter weg“, sagte er. Thomas Beer von der Bauverwaltung wies daraufhin, dass der Name so im Grundbuch stehe. Rathauschef Kloo sagte, dass der Name geändert werden könne.
In der nächsten Kolbermoorer Stadtratssitzung am Mittwoch, 29. Januar, soll das Thema behandelt und laut Thomas Beer von der Bauverwaltung auf den Weg gebracht werden.