Zum Artikel „Kolbermoor tritt kräftig in die Pedale“ im Lokalteil:
Meinen Respekt an Peter Kloo und seinen Stadtrat für die gute Einstellung zu seinen Radfahrern in Kolbermoor. Als Bewohner der Gemeinde Tuntenhausen muss ich aber leider feststellen, dass unsere Gemeinde meiner Meinung nach das schlechteste Radwegenetz im Landkreis Rosenheim hat!
Das Rad ist nicht nur Spaßfaktor und Freizeitbeschäftigung, sondern auch CO2-neutrale Verkehrsnotwendigkeit. Auch wenn Deutschlands Politik dem Auto verpflichtet ist, gibt es auch Fahrradhersteller und Radlausrüster in unserem Land. Der sichere Radlweg ist auch ein wichtiger Teil unserer Infrastruktur und bietet zugleich viele Vorteile für die allgemeinen Kosten, die Volksgesundheit, die Luftqualität, den Verkehrsfluss und vor allem für die Bewältigung von kurzen Wegen.
Tuntenhausen, seit der Gebietsreform meiner Meinung nach fest in der Hand von CSU und Katholischem Männerverein, will kein Geld für den Radverkehr ausgegeben. In der heutigen Zeit ist dies verfehlte Kommunalpolitik und schlecht für die Sicherheit unserer Mitbürger, vor allem für Kinder und ältere Personen.
Eine Straßenbegleitung von Hohenthann bis Maxlrain und Beyharting bis Dettendorf ist schon seit über 30 Jahren überfällig und notwendig! Die anderen Ortsverbindungen sind durch Gemeindestraßen ja gut zu befahren. Tuntenhausen bräuchte nur einen Bruchteil der Kosten um das Radwegenetz zu verbessern. Leider wurde jahrelang viel Zeit und Geldzuweisungen versäumt. Bezeichnend ist auch unser derzeitiger Bürgermeister, der in seinem Wahlprogramm das Fahrrad nicht einmal erwähnt. Also weiter so in Tuntenhausen.
August Neureuther
Beyharting