„Singen, beten, lachen wir gemeinsam“

von Redaktion

OVB-Serie „Ich und Corona“: Leserin Marianne Mayer erzählt

Kolbermoor – Wie erlebt Marianne Mayer aus Kolbermoor die Coronakrise? „Wir leben hier in einer Großfamilie mit angeschlossenem Handwerksbetrieb. Erst war die Verunsicherung und auch der Ärger groß. Angst hatte ich nie und konnte auch unseren Mitarbeitern die Angst nehmen.

Unsere Kinder und Enkelkinder hatten auch nie Angst und unsere Enkelkinder haben, Gott sei es gedankt, viel Platz zum Austoben. Was mir und meinem Mann viel Kraft gibt ist unser Glaube. Damit können wir unsere Familie und auch unsere Mitarbeiter segnen und stärken. Wir haben einen Gebetskreis, da treffen wir uns wöchentlich. Nun ist das nicht mehr möglich und wir haben durch die Beschränkungen sehr viel übrige Zeit.

Jetzt vereinbaren wir mit allen, die zum Gebetskreis gehören via Telefon oder WhatsApp was wir abends beten, singen und aus der Bibel lesen. Wir stellen eine Kerze ins Fenster  und zur vereinbarten Zeit wird gemeinsam – geistig verbunden – gesungen, gebetet und aus der Bibel gelesen. Das gibt sehr viel Kraft, Mut und Zuversicht.  Wir wissen dass wir nicht alleine sind und dass unser liebender Gott alle Wege mit uns geht. Durch Beten, Singen und Bibel lesen bekommen wir sehr viel Frieden in diesen Zeiten. Auch das tägliche gemeinsame Gebet mit meinem Mann bringt sehr viel Frieden und Freude.

Wir können aktiv nichts ändern an der momentanen Situation – jedoch ist das Gebet eine starke Waffe gegen Angst und Unfrieden. Ich kann es nur allen empfehlen, verbindet euch geistlich, singt und betet gemeinsam – geistig verbunden mit liebevollen guten Gedanken können wir das Weltgeschehen positiv beeinflussen. Angst ist kein guter Ratgeber und der Nährboden für Krankheit. Unfriede bringt soviel Kummer in diese Welt, das brauchen wir nicht. Singen wir – beten wir – lachen wir – Gott ist bei uns bis ans Ende aller Tage.“

Marianne Mayer

Kolbermoor

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