Kolbermoor – Sich treffen: ja. Seinen Müll mitnehmen: nein. Am Sportplatzgelände Am Rothbachl „haben rund 25 Personen zusammen dort gefeiert“, sagt ein Anwohner den OVB-Heimatzeitungen. Tags drauf lagen dort Papiertüten, Pommes-Packungen und leere Flaschen verteilt umher. „Warum können sie ihren Müll nicht mitnehmen“, ärgert sich der Anwohner.
Diese Frage stellte sich auch Michael Glas, Chef des Bauhofs. Schließlich sind jede Menge Mülleimer vor Ort. „Meine Mitarbeiter sind bis zu dreimal in der Woche dort, um den Müll zu beseitigen.“
Und wenn, wie jetzt, der Wind hinzukommt, werde der komplette Unrat auf den Sportflächen verteilt. Und noch etwas kommt hinzu: „Wenn gemäht wird und der Mitarbeiter nicht gleich den Müll sieht, wird er klitzeklein und fliegt übers ganze Gelände“, so Glas.
Darüber hinaus „wurde auch der Holzunterstand am Skaterpark demoliert“, so der Anwohner weiter. Das hat er gleich der Polizei Bad Aibling gemeldet, die dort „vermehrt bestreift“, sagt Polizeihauptkommissar Dieter Stalter auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. Er appelliert an die Bürger, jegliche „Sachbeschädigung“ der Polizei zu melden.
Das Problem mit dem Schutzhäuschen ist auch dem Kolbermoorer Bauhof bekannt, dessen Mitarbeiter die Schäden immer wieder beheben. – insbesondere im Frühjahr und Sommer. „Aber nicht immer sofort“, sagt Michael Glas.
Und das hat einen pädagogischen Hintergrund: „Die, die es zerstören, sollen auch merken, dass es hier und da zieht, wenn sie drin sitzen“, erklärt er. Neben der mutwilligen Zerstörung, werde auch in dem Holzunterstand „jeglicher Müll liegengelassen“, so der Anwohner weiter.
So ist es teilweise auch an der Mangfall: Ein Kolbermoorer ärgert sich über die liegen gelassenen Verpackungen, obendrein quellen Mülleimer über. Und das, obwohl ein Bauhof-Mitarbeiter jeden Tag die Mülleiner leert und alles säubert, so Glas. iw