Bauausschuss

Gesamtkosten bei 2,5 Millionen Euro

von Redaktion

Feuerwehrhaus Pullach soll im Spätsommer fertig sein –Platz für drei Fahrzeuge

Pullach – Freude bei der Pullacher Feuerwehr: Im Spätsommer soll sie ihr neues Domizil am Pullacher Kreisel beziehen können. Im April 2019 begannen die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus am Pullacher Kreisel (wir berichteten). „Das alte Feuerwehrhaus war zu klein und zu eng und entsprach nicht mehr den heutigen baulichen und technischen Anforderungen“, erklärt Franz Wudy beim Baustellenbesuch der OVB-Heimatzeitungen.

Räume sind
lichtdurchflutet

Er ist nicht nur Geschäftsführer der mit der Planung beauftragten „W.FM Ingenieurdienstleistungen GmbH“, sondern als Kommandant der Kolbermoorer Wehr auch ein absoluter Feuerwehr-Fachmann. Das neue, erdgeschossig-barrierefreie Gebäude mit einer Nutzfläche von rund 600 Quadratmetern ist L-förmig gebaut, die beiden Flügel sind 29 beziehungsweise 34 Meter lang.

Der Durchgang durch die neuen lichtdurchfluteten Räume führt durch den Jugendraum, die Funkzentrale mit Erster-Hilfe-Station, die Teeküche, den Schulungs- und Aufenthaltsraum, das Kommandantenbüro, die Kleiderkammer, den Elektro-Anschlussraum, die WCs für Behinderte, Herren und Damen, die ebenso getrennten Umkleiden und Duschen, den noch „Kabel-verhängten“ Serverraum sowie Lager- und Putzräume.

Großen Raum beansprucht die mit einem leimbindergestützten Pultdach versehene Halle für die drei Fahrzeuge der Pullacher Wehr. Beheizt wird die Fahrzeughalle mit ihrer in Rot gehaltenen Fassade über eine Luftwärmepumpe mit einer Industrieflächenheizung. Dabei werden die Heizschlangen nicht – wie bei normalen Fußbodenheizungen üblich – in den Estrich, sondern in den Betonboden eingebaut. In der Pullacher Fahrzeughalle sind unter anderem auch Lautsprecher angebracht.

Der Gebäudeteil erhält auch noch eine Druckluftanlage für die Fahrzeugbremsen. Bis zu der für den Spätsommer geplanten Fertigstellung steht aber noch einiges an: Unter anderem noch der Einbau von Decken und Trennwänden, die Verlegung der Bodenbeläge, die Feininstallation in den Elektro- und Sanitärbereichen sowie die Gestaltung der Fassade und der Außenanlagen einschließlich der Parkplätze.

„Leider haben wir durch den herstellerbedingten verzögerten Einbau der Fenster einige Zeit verloren“, so der Planungschef. Seitens der Stadt als Bauherr wird das 2,5 Millionen Euro teure Projekt von Jörg Reinheckel vom Kolbermoorer Bauamt betreut.

Die Pullacher Feuerwehr wird voller Freude in ihrem neuen Feuerwehrhaus den berühmten „Vorher-Nachher-Effekt“ genießen.

Gewerkevergeben

Einstimmig votierte der
Kolbermoorer Bauausschuss für die Vergabe der Gewerke Landschaftsbau und Straßenbau in seiner jüngsten Sitzung. Die Kosten für
diese Abschnitte belaufen sich auf knapp 228000 Euro.

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