Kolbnermoor – Die Aktion „Lauf10“, die der SV-DJK Kolbermoor für alle anbietet, die schon lange mit dem Laufen anfangen oder wieder einen Neueinstieg wollten, ist angelaufen. Ziel ist es, die Teilnehmer bis zum 30. November für einen Zehn-Kilometer-Lauf fit zu machen. Mit dabei: Mangfall-Bote-Mitarbeiterin Elke Artmeier. Sie nimmt die Leser mit auf die Strecke und berichtet wöchentlich, wie es ihr auf ihrem Weg zum großen Ziel geht. In unserer heutigen Ausgabe schreibt sie über Tag 3:
Die Trainingswoche zwei ist um. Das Ziel der vergangenen Woche war ja jeden Tag zu laufen, um eine gewisse Routine zu bekommen. Bis auf eine Ausnahme habe ich es wirklich jeden Tag geschafft. Laut meiner App auf dem Handy bin ich insgesamt 22,7 Kilometer gelaufen, habe dabei 2043 Kalorien verbraucht und war dabei circa drei Stunden unterwegs. 2000 Kalorien sind ungefähr zwölf Kilo Tomaten, sieben Gläser Aperol Spritz oder in Süßigkeiten 580 Gramm Gummibärchen. Eine ganze Menge oder?
Auf der Waage hat sich aber leider noch nichts getan. Geduld ist nicht unbedingt meine Stärke. Anfang der Woche machte mir dann noch mein linkes Bein leichte Probleme, ich hatte das Gefühl, dass ich es mir ein wenig überdehnt habe. Aber dank diversen Hausmittelchen, wie Arnika innerlich – nein, ich habe ihn nicht getrunken – und äußerlich und Retterspitz habe ich das schnell in den Griff bekommen.
Playlist der
Lieblingsmusik dabei
Ich habe mir eine Playlist meiner Lieblingsmusik auf dem Handy zusammengestellt, die höre ich dann, wenn ich alleine laufe. Aber jetzt zum dritten Training: Treffpunkt ist wieder der Schwimmbad-Parkplatz. Schwerpunkt des Trainings, den eigenen Atemrhythmus finden und auf eine „offene“ Laufhaltung achten, die das Atmen nicht behindert.
Das heißt „aufrecht laufen, Arme locker neben dem Körper, Brust raus“. Nach dem Einlaufen bei leichtem Regen machen wir etwas Laufgymnastik. Dann die Aufgabe: 15 Minuten in flottem Tempo Richtung Bad Aibling laufen. So schnell laufen, dass man richtig außer Atem kommt. Das ist schon nicht ohne, wirklich unterhalten kann ich mich nicht mehr. Den eigenen Atemrhythmus, ja irgendwann finde ich ihn und laufe in den 15 Minuten wirklich bis Bad Aibling.
Zurück gehe ich dann erst mal ein Stück und dann laufe ich wieder, aber etwas langsamer. Insgesamt sind es dann circa sechs Kilometer. Nach ein paar Dehnübungen geht’s schnell nach Hause, die nassen Klamotten ausziehen und ab in die Badewanne.
Ach ja die Wochenaufgabe lautet: drei bis viermal laufen, dabei einmal zehn Minuten länger als die anderen drei Mal. Ja dann haben wir ja was zu tun, bis nächste Woche.