„Wir bleiben am Nordzulauf dran“

von Redaktion

Kolbermoorer Bürgerinitiative zieht Bilanz

Kolbermoor – Die Bürgerinitiative (BI) Nordzulauf Kolbermoor blickt auf ein „ereignisreiches Jahr“ zurück, „das leider durch die Corona-Pandemie geprägt war“, sagte Vorsitzender Ralf Exler. Aus diesem Grund kann auch die Jahreshauptversammlung nicht stattfinden. Dennoch haben etliche Aktionen stattgefunden und Exler zieht Bilanz.

„Ab März hat Corona unser aller Leben bestimmt und weitere Aktionen verhindert“, sagt Exler. Trotz Lockdown habe die DB Netze weitergeplant und Ende Mai das Raumordnungsverfahren mit der Öffentlichkeitsbeteiligung gestartet: Dank vieler Helfer und der Unterstützung der Stadt Kolbermoor konnte allein die Kolbermoorer Initiative BI 6500 Stellungnahmen zum Raumordnungsverfahren vorweisen. Insgesamt gab es 30000 Stellungnahmen aller Bürgerinitiativen im Inntal. „Ein sehr guter Erfolg“, so Exler. Die Regierung von Oberbayern plant laut Exler, das Verfahren bis Ende November abzuschließen: „Wir bleiben dran.“ Im nächsten Jahr möchten DB und Regierung die Vorzugstrasse für den Nordzulauf vorstellen und damit die Weichen für das geplante Großprojekt stellen.

Weitere Infos unter www.bi-nordzulauf-ko.de.

Vom Mahnfeuer, über Petition bis zum Sternenmarsch

Los ging es etwa vor einem Jahr mit dem Mahnfeuer in Kolbermoor. Mit dieser Aktion hat die BI die „gewaltige Schneise verdeutlicht, die durch unsere Landschaft geplant ist“. Dank der hohen Beteiligung aus Kolbermoor und Bad Aibling konnte die BI gemeinsam mit allen Bürgerinitiativen im Inntal für die Petition an den Deutschen Bundestag über 30000 Unterschriften mobilisieren. „Auf dieses Ergebnis können wir alle sehr stolz sein. Leider hat der Bundestag die Petition noch nicht bearbeitet“, sagt Exler weiter. Im Februar fand der zweite Sternmarsch statt. Diesmal trafen sich alle Demonstranten am Rosenheimer Max-Josef-Platz und konnten durch diese Aktion ein Zeichen für die Kommunalwahl setzen.

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