Kolbermoor – Eine Prüfung, zwei Tage, 29 Prüflinge: Im Rahmen der Grundausbildung der Jungendfeuerwehr und Quereinsteiger fand die Zwischenprüfung (Modulare Truppausbildung – MTA) für 29 Prüflinge statt. Eigentlich sollte die Prüfung im Mai stattfinden – allerdings wurde sie wegen Corona auf Herbst verschoben. Am Ende haben alle Prüflinge, die durch Ausbilder Martin Kreuzmair ausgebildet wurden, bestanden. Vorher hieß es allerdings sein Wissen – theoretisch und praktisch – parat zu haben. Als Prüfer waren unter anderem der Kreisbrandrat Richard Schrank, die Kreisbrandinspektoren Franz Hochhäuser und Max Goldbrunner sowie die Kreisbrandmeister Rudolf Huber und Werner Meier-Matheke dabei.
Aufgeteilt wurden die Prüflinge in zwei Gruppen: An einem Tag fand die Prüfung im Gerätehaus Kolbermoor statt, bei der elf Kameraden aus der Kolbermoorer Wehr vertreten waren – zwei aus Pullach und einer aus Bad Aibling. Beginnend mit einer theoretischen Prüfung in der Kolbermoorer Fahrzeughalle wurde das Grund- und Fachwissen abgefragt. Im praktischen Teil wurde dann geprüft, ob das theoretische Wissen auch umgesetzt werden kann.
Tagsdrauf war der nächste Block an der Reihe. Diesmal fand die Prüfung im Gerätehaus Bad Aibling statt. Von der Kolbermoorer Wehr waren fünf dabei, acht von der Feuerwehr Bad Aibling und zwei Kameraden aus Großkarolinenfeld. Auch hier wurde wieder mit einer theoretischen Prüfung im Schulungsraum begonnen, die mit einer folgenden praktischen Komponente vervollständigt wurde. Auch am Freitag haben alle Teilnehmer erfolgreich ihre Zwischenprüfung abgelegt und somit den Grundstein für den weiteren Werdegang in der Feuerwehr gelegt.
Die Einheiten der Grundausbildung fanden im Rahmen eines Freundschaftsprojekt zwischen den Wehren aus Großkarolinenfeld, Bad Aibling, Pullach und Kolbermoor statt. Dabei haben sich die Wehren zusammengetan und die Ausbildungsinhalte untereinander aufgeteilt.