Kolbermoor – Die Aktion „Lauf10“, die der SV-DJK Kolbermoor für alle anbietet, die schon lange mit dem Laufen anfangen oder wieder einen Neueinstieg wollten, ist angelaufen. Ziel ist es, die Teilnehmer bis zum 30. November für einen Zehn-Kilometer-Lauf fit zu machen. Mit dabei: Mangfall-Bote-Mitarbeiterin Elke Artmeier. Sie nimmt die Leser mit auf die Strecke und berichtet wöchentlich, wie es ihr auf ihrem Weg zum großen Ziel geht. In unserer heutigen Ausgabe schreibt sie über Tag 7:
Juhu! Halbzeit! Die Hälfte der Lauf10 Trainingswochen ist um. Echt unglaublich wie die Zeit vergeht. Und wie wir uns von Woche zu Woche steigern. Kondition und Ausdauer wird stetig besser, und auch die Muskeln und Bänder nehmen mir das Laufen nicht mehr so übel. Da ich ja letzte Woche ein wenig erkältet war, habe ich die Woche langsam angehen lassen, und mich mehr dem Muskelaufbau gewidmet. Erst zum Ende der Woche habe ich wieder mit dem Laufen angefangen. Und siehe da, die Laufpause hat keineswegs geschadet. Im Gegenteil, ich war gut unterwegs. Mein längster Lauf war knapp acht Kilometer, mit drei kleinen Gehpausen, von etwa einer Minute.
Hierbei bin ich auch meine bis jetzt schnellste Zwischenzeit von 6.51/Kilometer gelaufen. Also die „Rollatorgang“ überholt mich jetzt nicht mehr. Aber nun zum heutigen Training: Treffpunkt Pauline-Thoma- Schule, 18.30 Uhr, dank Zeitumstellung ist es stockfinster, es regnet. Aber wir sind mit Stirnlampen, reflektierenden Westen und regenfesten Laufjacken ausgestattet. Wir laufen durch die Spinnerei, über den Bahnübergang, Richtung Glasberg. Von da über die Adalbert-Stifter-Straße Richtung Tonwerk Weiher.
Also alleine möchte ich da jetzt nicht unterwegs sein, es ist stockfinster, ab und zu raschelt es im Gebüsch. Ganz schön gruselig. Einmal um den Weiher rum, und an der Bergstraße kommen wir wieder raus. Ein Stück an der Bahnlinie entlang und dann über die Stufen auf die Flurstraße. Am Rathaus vorbei und wieder zurück zur Schule. Es waren dann etwa fünf Kilometer. Wir sind nass, aber glücklich und wir sind uns alle einig, ohne Lauf10 Training wäre bei diesem Wetter niemand von uns vor die Türe gegangen. Auch heute war meine schnellste Zwischenzeit wieder unter sieben Minuten pro Kilometer, und das obwohl wir ganz schön „geratscht“ haben.
Wir kommen unserem Ziel jeden Tag ein Stück näher. Und das Schöne an diesem Sport ist, man kann einfach von zu Hause los laufen, ist an der frischen Luft, außer ein paar guten Laufschuhen und Sportklamotten braucht man nichts und Abstand halten ist auch kein Problem. Nun gibt’s den Trainingsplan für diese Woche per E-Mail, ich freu mich drauf und werde natürlich nächste Woche wieder berichten. „Pfiad eich.“