So geht es Schwester Mary und den Knirpsen

von Redaktion

Kinderheim in Nigeria erlitt Hochwasser – Schulhaus-Bau geht weiter

Kolbermoor – Der Förderverein „Madonna Angels“ ist in regelmäßigen Abständen mit Schwester Mary in Nigeria in Kontakt. Die Ordensfrau konnte heuer coronabedingt nicht nach Kolbermoor kommen, und so fand auch kein Infotag statt. Auch in Nigeria wurden Maßnahmen hinsichtlich der Corona-Pandemie verordnet. Es herrscht dort Maskenpflicht, Schulen und Kindergärten sind geschlossen.

Mädchen und Buben
sind nicht infiziert

In dem Bundesstaat, in dem sich das Kinderheim von Schwester Mary befindet, das der Kolbermoorer „Verein zur Förderung des Projektes Madonna Angels“ unterstützt, gibt es zum Glück keine Infizierten und keine Kranken. Das Leben mit den vielen Mädchen und Buben im Kinderheim war in diesem Jahr trotzdem oft schwierig. Nichtsdestotrotz beschäftigten und beschulten die Schwestern die Kinder so gut es ging. Ende September war in Nigeria das normale Leben zurückgekehrt, doch führten kräftige Regenfälle zu einem starken Hochwasser, und das öffentliche Leben lag wieder lahm. Auch im Heim stand alles im Wasser. Die Kinder nutzen diese Lage allerdings zum Badespaß.

Wie Schwester Mary berichtet, sei seit November das Leben in Nigeria wieder angelaufen. Das Hochwasser ist weg, aber es gibt nach wie vor viele Unruhen im Land. Zudem führte Corona zu noch mehr Armut in dem Gebiet. Die Hilfe der Paten unterstützt die Menschen in Atani im Heim sowie die Armenspeisung, die Schwester Mary durchführt. Die Schule und der Kindergarten haben ihren Betrieb wieder aufgenommen. Und jetzt setzt Schwester Mary die Arbeiten zum Schulbau fort.

2021: Hoffen, dass Ordensfrau kommt

„Alle sind gesund.“ Wie Schwester Mary mitteilte, findet täglich im Heim eine Gebetsstunde für die Situation in der Welt sowie für die Paten in Deutschland und für alle Menschen statt. Alle hoffen, dass der Besuch der Ordensfrau 2021 wieder stattfinden kann, und dass sich die Zustände nicht weiter verschlechtern.

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