„Arbeiten laufen auf Hochtouren“

von Redaktion

Mieter sollen im Oktober in Wohn- und Geschäftshaus an der Rosenheimer Straße einziehen

Kolbermoor – Der Estrich ist in den Wohnungen des Wohn- und Geschäftshauses an der Rosenheimer Straße bereits verlegt. Jetzt werde hochgeheizt, damit er trocknet, erklärt Bauamtsleiter Andreas Meixner auf Anfrage des Mangfall-Boten. Des Weiteren stehen jetzt „feinere Innenarbeiten“ an – dazu zählen Wände spachteln, Malerarbeiten, Bodenbeläge und die Treppenhausbeleuchtung.

Pachtvertrag noch
nicht unterzeichnet

Im Frühherbst sollen die oberen Stockwerke, auf denen allesamt Wohnungen sind, fertig sein. Denn am 1. Oktober sollen die neuen Mieter einziehen (siehe Kasten). 17 Wohnungen sind integriert, die zwischen 38 und 80 Quadratmetern groß sind. Alle Wohnungen sind im geförderten Wohnungsbau. Das heißt: Sie liegen unter dem Mietpreisniveau des Stadtgebietes.

Im Erdgeschoss soll ein Lokal einziehen. Die Stadt sei bereits in Gesprächen mit einem möglichen Pächter – „aber unterschrieben ist noch nichts“, sagt Bürgermeister Peter Kloo. Im Gastro-Bereich solle jetzt laut Meixner demnächst die Küche geplant werden – damit man im Zeitplan bleibe.

Denn der wurde teilweise durch Corona schon negativ beeinflusst: „Wir haben 2020 Zeit verloren, weil es Probleme mit den Fenstern gab“, erklärt Meixner. Auch der Gerüstbauer habe den Zeitplan nicht einhalten können.

Dennoch: Seit November läuft alles auf Hochtouren. Und Meixner ist sicher: „Es wird ganz toll!“

Neben dem Gebäude soll auch Anfang Juni noch der Außenbereich angepackt werden. Die Ergänzung Richtung Stadtpark soll fertiggestellt werden, Bäume, Bänke und Co. sollen folgen.

Aber auch ein Spielplatz ist geplant. So haben die Kinder der Mieter gleich im Grünen vor der Tür, mitten in der Stadt Klettergerüst und Schaukel.

Kolbermoorer Verwaltung beginnt mit Sichtung der Wohnungsanträge

Wer zieht in das neue Gebäude ein? „Das steht noch nicht fest“, so Claudia Kristian von der Liegenschaftsverwaltung. Die Abteilung kümmert sich um die Vermietung der Wohnungen im Wohn- und Geschäftshaus. 17 sind es an der Zahl, die alle im sozialgeförderten Bereich vermietet werden. Das heißt: Weit unter dem durchschnittlichen Quadratmeterpreis der Stadt, sagt Claudia Kristian. „Wir sind gerade dabei, zu schauen, wer dort einziehen könnte“, sagt sie auf Anfrage des Mangfall-Boten. Und wonach geht sie? Kriterien sind beispielsweise, wie dringend jemand eine Wohnung benötige, erklärt Kristian. Zum Beispiel: Ist die derzeitige Wohnung von Schimmel befallen, ist sie zu klein oder zu groß, hat der Vermieter Eigenbedarf angemeldet? Diesen Fragen geht sie nach. Wichtig ist ihr auch, dass man auf eine „gute Mischung“ der Mieter schaut, beispielsweise, dass die Altersstruktur passt. Gibt es denn auch Bewerber, die darauf hinweisen, dass sie sehr gerne ins Wohn- und Geschäftshaus ziehen möchten? „Ja, das gibt es. Bisher haben es zwei bis drei geschrieben“, erklärt sie. Aber die Nachfrage nach Wohnraum sei so groß, da seien die meisten sehr flexibel.

Artikel 6 von 6