Rosenheim – Es sind erfreuliche Nachrichten, in dieser sonst eher trüben Zeit: Seit der Pandemie sind die Zahlen der Kindeswohlgefährdungen und der häuslichen Gewalt in der Stadt Rosenheim nicht gestiegen.
Das hat die Leiterin des Jugendamtes, Caroline Rapp, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien bekannt gegeben.
Während im Jahr 2019 181 Gefährdungsmeldungen im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien eingegangen sind, waren es im Jahr 2020 180.
So habe es beispielsweise im Frauenhaus keinen Anstieg an Neuzugängen aufgrund der Pandemie gegeben. Die Nummer gegen Kummer des Kinderschutzbundes hat im vergangenen Jahr rund sieben Prozent mehr Beratungen durchgeführt, als im Jahr 2019. Themen seien Konflikte in der Familie, die Betreuungssituation der Kinder, Gefühle der Verunsicherung sowie Einsamkeit und Überforderung gewesen. Dass es keinen Anstieg der Kindeswohlgefährdungen gibt, liege laut Caroline Rapp unter anderem an der guten Zusammenarbeit mit den „Institutionen vor Ort“ .hei