Am Wochenende war es endlich so weit: Die Pullacher Feuerwehr konnte ihr neues Haus in Besitz nehmen – nach knapp zwei Jahren Bauzeit. Die letzte Verzögerung hatten die Spinde verursacht, in denen die Einsatzkleidung der 44 aktiven Feuerwehrler hängt, sie waren erst mit Verspätung geliefert worden. An ihnen lässt sich aber schön zeigen, was das neue Gebäude der Feuerwehr bringt: Endlich nicht nur vernünftige, sondern sogar optimale Arbeitsbedingungen. Bislang war die Einsatzkleidung nämlich in der Garage, neben dem Löschgruppenfahrzeug (LF 10) aufgehängt, das selbst gerade so Platz fand. Jetzt ist nicht nur fürs Umziehen genügend Raum, auch die beiden Fahrzeuge – neben dem Löschgruppenfahrzeug noch der Mannschaftstransportwagen – stehen in einer großen und hellen Halle. Kein Wunder, dass die Aktiven von ihrer neuen Unterbringung begeistert sind. Auf vier Gruppen verteilt bekamen sie zunächst eine Führung durchs ganze Gebäude am Pullacher Kreisel. Anschließend trugen sie ihre Einsatzkleidung vom alten Haus an den neuen Platz und bekamen dann – sozusagen als Höhepunkt – von Kommandant Josef Hofmann (Foto rechts) ihre Schlüssel für das neue Heim. Der sprach wohl für alle seine Kameraden, als er auf die Frage, ob dieser Umzugstag in diese bestens ausgestatteten Räumlichkeiten nicht ein Tag wie Weihnachten sei, lachend antwortete: „Wie Weihnachten und Ostern zusammen.“ (Bericht folgt). Fotos Thomae