Kolbermoor setzt auf E-Ladesäulen

von Redaktion

Die Stadt bringt Ausbau voran – Bis Ende Mai sollen elf neue Stationen folgen

Kolbermoor – Insgesamt soll es künftig 20 E-Ladesäulen in Kolbermoor geben. Bisher kann die Mangfallstadt neun aufweisen. Zwei am Herto Park, zwei beim Bayernwerk und zwei auf dem Spinnereigelände sowie drei im städtischen Parkhaus nahe des Kolbermoorer Rathauses.

Kooperation
mit Innergie

Die bereits bestehenden sollen in den nächsten Wochen Zuwachs bekommen: Insgesamt sollen elf weitere Ladepunkte entstehen, erklärt Klimaschutzmanager Martin Korndoerfer auf Anfrage des Mangfall-Boten. Die Stadt kooperiert bei den Ladesäulen mit der Innergie. Nach Auskunft der Innergie stellt die Stadt Kolbermoor in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzbeauftragten weitere geeignete Ladestationen zur Verfügung, diese können ab Ende Mai genutzt werden. In Kolbermoor gibt es bereits schon mehrere Ladestationen.

Öffentliche, stark

frequentierte Plätze

Die neuen Ladesäulen sollen an der Pauline-Thoma-Schule, an der Friedrich-Ebert-Straße nahe des Mareissaals, nahe des Sportgeländes des SV-DJK am Huberberg sowie an der Turneralm entstehen.

Das heißt: An diesen Orten können je zwei E-Fahrzeuge mit Strom aufgeladen werden. Darüber hinaus soll die bereits bestehende Anlange im Kolbermoorer Parkhaus erweitert werden. Bisher können dort drei Ladepunkte genutzt werden – sie sollen um drei weitere aufgestockt werden.

112 Fahrzeuge mit
Elektroantrieb

Korndoerfer erklärt, dass Kolbermoor mit diesem Ausbau „mitführend im Landkreis ist, wenn man es auf die Einwohner bezieht“, sagt er. Auf rund 1000 Einwohner käme dann ein Ladepunkt. Und wie viele E-Autos sind in Kolbermoor angemeldet?

Eine Nachfrage bei Ina Krug, Sprecherin des Landratsamtes Rosenheim, ergab: Aktuell sind 112 Fahrzeuge mit Elektroantrieb zugelassen. Zum Vergleich: 2020 waren es 94, 2019 waren es 50 und 35 waren es im Jahr 2018.

Wartung ist
einmal im Jahr

Und wie soll es mit dem Ausbau der Ladepunkte weitergehen? „Das hängt auch davon ab, wie es mit der E-Mobilität weitergeht“, so Korndoerfer. Aber es haben bereits Discounter angekündigt, E-Ladesäulen zu realisieren und auch auf dem Parkplatz des Herto Parks sollen die Ladesäulen erweitert werden – bisher seien dort zwei Punkte, erklärt Korndoerfer.

Und wie läuft es mit der Wartung der Säulen? Die Innergie wartet die Ladestationen und diese werden zudem einmal pro Jahr geprüft, teilt der Energieversorger mit.

Heizungspumpen in städtischen Liegenschaften werden ausgetauscht

Das Ziel ist, Strom zu sparen: Derzeit tauscht die Stadt die Heizungspumpen in den städtischen Liegenschaften aus. „In allen“, sagt Martin Korndoerfer. Bis Ende Juni soll die Maßnahme komplett abgeschlossen sein. Korndoerfer erklärt, dass die Pumpen zwar nicht viel Strom verbrauchten, aber rund um die Uhr welchen benötigten. Amortisiert haben sollten sich die Kosten von rund 25 000 Euro in drei bis vier Jahren erklärt der Klimaschutzbeauftragte. Ausgestattet sei bereits der Komplex an der Carl-Jordan-Straße. Entfernt werden solle auch die Ölheizung am Sportplatz am Rothbachl, so Martin Korndoerfer. Stattdessen sollten eine Luft-Wasser-Wärmepumpe eingesetzt werden sowie Solarthermie und Fotovoltaikanlage.

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