Kolbermoor – Der nächste Schritt in Richtung Fertigstellung ist geschafft: Die Fallschutzplatten an der Parkour-Anlage südlich der Kolbermoorer Staatsstraße sind jetzt komplett verlegt. Jetzt fehlen noch die Hackschnitzel, die im Außenbereich verlegt werden sollen. Dann steht noch die Abnahme durch den TÜV an – damit auch alles passt, erklärt Jürgen Halder vom Bauamt der Stadt Kolbermoor.
Betreten darf man die Anlage derzeit noch nicht, deshalb sei sie auch komplett eingezäunt. „Weil sie auch noch nicht fertig ist“, so Halder.
Immer wieder Verzögerungen
Rückblick: Es war immer wieder zu Verzögerungen gekommen. Kürzlich lag es daran, dass nicht ausreichend Fallschutzplatten bestellt waren. Das lag unter anderem daran, dass diese Platten relativ teuer sind. Und deshalb habe man abgewartet, ob der bestellte Fallschutz ausreiche.
Vorher, im Sommer, wurde festgestellt, dass die Metallkonstruktionen „nicht sauber entgratet“ waren. Deshalb hatte die Stadt die zuständige Firma aufgefordert, die Metallkonstruktionen zu erneuern. Auch das hatte zu Verzögerungen in der Fertigstellung geführt. Das sei mittlerweile allerdings alles behoben. Jetzt muss nach der Fertigstellung nur noch der TÜV grünes Licht geben.
Es besteht laut Halder auch die Möglichkeit, die Anlage auszubauen. Das hänge von der Nachfrage der Sportler ab. „Da gehen wir wirklich auf die Wünsche der Jugendlichen ein.“ Beim Parkour und Freerunning geht es darum, Hindernisse mit vielen verschiedenen Konstellationen zu überwinden – etwa durch Springen, Hangeln, Balancieren, Handstandüberschläge oder Salti. Calisthenics steht für Training in der Öffentlichkeit mit dem eigenen Körpergewicht.
Die neue Anlage kostet insgesamt etwa 50000 Euro – rund 30000 Euro entfallen davon auf die Geräte. Ines Weinzierl