Kolbermoor – Gestern ging es los: Die Bauarbeiten zum ersten der insgesamt elf neuen Ladepunkte für E-Autos haben begonnen. Gestartet wurde am Mareissaal an der Friedrich-Ebert-Straße gleich in der Früh. Zunächst wurden die Leitungen für die E-Ladesäule, an der zwei E-Fahrzeuge mit Strom aufgeladen werden können, verlegt.
Ausbau
des Netzes
Heute sollen die restlichen Arbeiten folgen. Weiter geht es mit den neuen Ladesäulen an der Filzstraße und der Ludwig-Prager-Straße sowie an der Pauline-Thoma-Schule und weiteren im Parkhaus. Bis die neuen Ladesäulen allerdings genutzt werden können, soll es etwa bis Ende Mai dauern. Die Stadt kooperiert bei den Ladesäulen mit der Innergie.
An diesen Orten können je zwei E-Fahrzeuge mit Strom aufgeladen werden. Darüber hinaus soll die bereits bestehende Anlange im Kolbermoorer Parkhaus erweitert werden. Bisher können dort drei Ladepunkte genutzt werden – sie sollen um drei weitere aufgestockt werden. Bisher verfügt die Mangfallstadt über neun Ladesäulen: Zwei am Herto Park, zwei beim Bayernwerk und zwei auf dem Spinnereigelände sowie drei im städtischen Parkhaus nahe des Kolbermoorer Rathauses. Mit den elf neuen Stationen verfügt die Mangfall-Stadt dann insgesamt über 20 Ladesäulen.
Martin Korndoerfer, Klimaschutzbeauftragter der Stadt erklärt, dass Kolbermoor mit diesem Ausbau „mitführend im Landkreis ist, wenn man es auf die Einwohner bezieht“. Auf rund 1000 Einwohner käme dann ein Ladepunkt (wir berichteten). Und wie viele E-Autos sind in Kolbermoor angemeldet? 112 Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind derzeit in Kolbermoor zugelassen, teilt das Landratsamt Rosenheim mit. iw