Zum Bericht „Radverkehrskonzept fest im Blick“ im Lokalteil:
Das ist wohl ein verspäteter Aprilscherz! Diese neue Regelung als „ersten großen Teil des Radverkehrskonzepts“ zu titulieren, wäre eine Lachnummer, wenn’s nicht so traurig wäre.
Die Praxis zeigt, dass ich mich nun auf dem Rad mit erhöhter Wachsamkeit in besagter unteren Mangfallstraße zwischen wartenden und parkenden und einbiegenden Autos bewegen muss. Ganz schrecklich wird es in Begleitung eines mitradelnden Kindes. Durch die rechts-vor-links-Regelung werden diese zusätzlich gefährdet. Also, von einem „Radverkehrskonzept“ im eigentlichen Sinne kann keine Rede sein. Dazu gehören nämlich sichere und komfortable Radwege. Das scheinen die Verantwortlichen im Kolbermoorer Rathaus gründlich missverstanden zu haben! Ihre Sorge gilt anscheinend den Autostellplätzen.
Else Huber
Kolbermoor