Kolbermoor – Anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie (IDAHOBIT) wehen Regenbogenflaggen mit dem Konzernlogo auf dem Betriebsgelände der Deutschen Post DHL in Kolbermoor. Die Regenbogenflaggen werden an insgesamt mehr als 400 Verteil-, Post- und Paketzentren des Unternehmens, in der gesamten Bundesrepublik, eine Woche lang gehisst. Mit dieser Aktion macht die Firma deutlich, dass sie die Vielfalt unter den Beschäftigten als Bereicherung und Stärke schätzt.
„In unserem Betrieb arbeiten täglich viele Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung als Team zusammen. Diese Vielfalt sehen wir als Stärke“, sagt Bettina Altschäffl, Niederlassungsleiterin von DHL in München. „Alle Mitarbeitenden werden bei uns so akzeptiert, wie sie sind. Wir bieten ein diskriminierungsfreies und inklusives Arbeitsumfeld und die besten Arbeitsbedingungen für alle.“ Das bestätigen auch die Beschäftigten des Rosenheimer Briefzentrums. „Nur manchmal gibt es sprachliche Hürden“, so eine Mitarbeiterin. „Aber dann helfen wir uns gegenseitig.“ In der konzerneigenen Erklärung zu Vielfalt und Inklusion unterstreicht die Deutsche Post DHL das Verständnis von gelebter Vielfalt, die über Geschlecht, nationale oder ethnische Herkunft, Religion, Alter, sexuelle Orientierung, Behinderung oder weitere, durch Gesetze geschützte, Merkmale hinausreicht.
Daher fördert der Logistikanbieter auch Netzwerke, wie das 2008 gegründete „RainbowNet“ für Schwule, Lesben, Inter- und Transsexuelle. Es soll dazu beitragen, dass alle Mitarbeitenden ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlicher Identität nachgehen können. Zudem schafft es mehr Offenheit und Respekt im Umgang miteinander. Darüber hinaus ist DHL Gründungsmitglied der „Prout at Work Foundation“, einer Stiftung, die eine Öffentlichkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgendern, Intersexuellen und Queeren (LGBTIQ) am Arbeitsplatz schaffen möchte.