Leserbrief zum Beitrag über das Radverkehrskonzept im Lokalteil.
„Es ist immer zu begrüßen, wenn das Radverkehrskonzept in Kolbermoor weitsichtig umgesetzt wird, und das nicht nur für die Radfahrer, sondern für alle Verkehrsteilnehmer.
Als Anwohner vom Mangfallring habe ich meine Zweifel, ob bei dieser Verkehrs- und Parkplatzsituation alles berücksichtigt wurde.
Die Einführung der Tempo-30-Zone in diesem Straßenabschnitt der Unteren Mangfallstraße mit der „Rechts-vor-links-Regelung“ war schon lange fällig. Gerade unter Berücksichtigung des hier verlaufenden Schulweges. Wünschenswert wäre noch ein Zebrastreifen an der Mangfall-Fußgängerbrücke, um das Gefahrenpotenzial bei der Straßenüberquerung zu entschärfen.
Durch die in meinen Augen neue, unsinnige Parkplatzmarkierung hat sich leider eine neue gefahrvolle Fahrweise der Autofahrer eingestellt. Um ein Anhalten wegen des vorfahrtsberechtigten Gegenverkehrs zu vermeiden, werden in verantwortungsloser Weise noch schnell die am Straßenrand parkenden Fahrzeuge überholt.
Dass noch keiner zu Schaden gekommen ist, grenzt an ein Wunder. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Parkplatzsituation an Mangfallring und Dr.-Hans-Jakob-Straße. Immer werden nun verstärkt die Privatparkplätze der Anwohner des Mangfallrings von Fremdparkern belegt. Auch hier wird mitunter rücksichtslos die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten.
Warum wird der Straßenabschnitt „Mangfallring“ (ab Einmündung Untere Mangfallstraße und Dr.-Hans-Jakob-Straße) nicht zur Spielstraße mit Schrittgeschwindigkeit gemacht? Zu diesen Punkten sollte sich die Stadt Gedanken machen und noch einmal nachbessern, damit für alle Verkehrsteilnehmer ein sicheres Verkehrskonzept umgesetzt werden kann.“
Rainer Tschichholz
Kolbermoor