Kolbermoor – In Kolbermoor wird ordentlich in die Pedale getreten. So soll beispielsweise das Radlkonzept sukzessive realisiert werden, um die Attraktivität dieses umweltfreundlichen Fortbewegungsmittels kontinuierlich zu steigern. Allerdings gibt es auch Bereiche, in denen das Radfahren verboten ist. Dazu gehören auch die beiden Friedhöfe der Mangfallstadt. Dort weisen auch Schilder darauf hin, dass das Radln nicht gestattet ist.
Schubkarren stehen
zur Verfügung
„Dennoch kommt es immer wieder vor, dass einige Besucher mit einem Affenzahn über die kleinen Wege rasen“, sagt Jürgen Halder vom Bauamt, der das Geschehen auch von seinem Büro im Rathaus beobachten kann. Schon mehrmals habe er die radelnden Friedhofs-Besucher darauf hingewiesen, erklärt er. Gefruchtet habe das allerdings nicht.
Manchmal haben sie ihm auch erzählt, dass sie via Drahtesel eben etwas zu den Gräbern bringen wollen, erklärt er. „Schieben ist ja auf dem Friedhof erlaubt, aber eben nicht fahren.“
Darüber hinaus erklärt Halder, dass es mehrere Schubkarren gibt, die die Stadt stellt, die man nutzen kann, wenn man beispielsweise Blumen zu den Gräbern bringen möchte, um sie neu zu bepflanzen. iw