Kolbermoor – Ende letzten Jahres wurden die Spundwände an der Mangfall fertig. Samt Buchten in denen auch Bäume gepflanzt wurden – auf beiden Seiten des Flusses. Jetzt geht es noch einen Schritt weiter: Südlich der Mangfall haben die Stadtgärtner jetzt die Buchten zusätzlich mit Grün versehen.
Bürger begrünen
eine Bucht
Bepflanzt werden sie mit Indianernesseln, Herbstastern, Sonnenauge und verschiedenen Salbeipflanzen – allesamt perfekt für Hummeln und Schmetterlinge, so Stadtgärtner Simon Reiter. Insgesamt sind es 27 Buchten auf der Südseite der Mangfall – „wir haben aber nur 25 Buchten vor uns“. Denn eine wurde von einem Bürger begrünt und an einer sei eine kleine Baustelle.
Die Stadtgärtner haben sich heuer übrigens auf die Bepflanzung südlich der Mangfall konzentriert. Im nächsten Jahr sollen die Buchten nördlich der Mangfall folgen – dort müssen allerdings andere Pflanzen her. „Denn sie stehen ja den ganzen Tag im Schatten der Spundwand.“
Warum werden denn nicht gleich beide Seiten begrünt? „Das schaffen wir nicht. Es ist ja nicht mit der Bepflanzung getan“, so Reiter und verweist auf die Pflege, die das Gärtnerteam der Stadt auch bewerkstelligen muss.
Stützpflöcke am
Boden entdeckt
Die jetzt gepflanzten Blumen und Pflanzen blühen dann auch im nächsten Jahr wieder, oder? „Ja sie sind allesamt winterhart. Und wenn sie nicht geklaut werden, blühen sie auch im nächsten Jahr“, so Reiter augenzwinkernd.
Denn kürzlich wurden rund 30 frisch gesetzte Stauden aus einem Trog und einem Beet in Kolbermoor von Unbekannten entwendet (wir berichteten).
Wenige Tage später entdeckte Stadtgärtner Reiter im Spinnereipark einen ausgegrabenen Judasbaum – Exemplare stehen auch auf dem Karl-Daniels-Platz. „Die Pflöcke lagen daneben und der Baum war schon ausgebuddelt.
Vielleicht war der Baum zu schwer, um ihn einfach wegzutragen“, sagt er. Und deshalb hat er ihn gleich wieder eingebuddelt und die Pflöcke herumgesetzt. iw