Vandalismus an der Dr.-Max-Hofmann-Straße

von Redaktion

Unbekannte reißen 25 Begrenzungspfähle aus der Erde

Kolbermoor – Unbekannte sollen in der Nacht auf Dienstag rund 25 Begrenzungspfähle an der Zufahrt zum Haus für Kinder „Kieselstein“ an der Dr.-Max-Hofmann-Straße herausgerissen haben. Tags darauf haben zwei Mitarbeiter vom Kolbermoorer Bauhof die fehlenden Pfähle zusammengesucht und wieder in die Erde gebracht. „Das ist innerhalb der vergangenen drei Monate schon zum vierten Mal passiert“, ärgert sich Chefgärtner Simon Reiter. Aber von vorne: Gleich am Dienstagmorgen erreichte Reiter die Nachricht, dass wieder die Pfähle herausgerissen worden sind. Sie sind als Schutz vor den parkenden Autos vor einem Blühstreifen angebracht – alle 2,50 Meter ein Pfahl – auf beiden Seiten der Zufahrt, so Reiter. Somit sind es insgesamt 50. 22 von den 25 herausgerissenen Pfählen haben die Bauhof-Mitarbeiter wieder gefunden. Von dreien fehlt jede Spur.

Aber wer sind die Täter? „Wir wissen es nicht“, sagt Reiter. Anzeige bei der Polizei werde nicht erstattet, aber Reiter denkt an andere Lösungen: „Wir könnten die Begrenzungspfähle einbetonieren.“ Allerdings sei der Aufwand sehr groß. Andererseits überlegt er, ob man die Pfähle miteinander verbindet. „Dann ergeben sie einen Zaun“, erklärt er, „und es wäre schwierig, sie einfach herauszureißen.“

Reiter ärgert sich, denn es sei ein großer zeitlicher Aufwand, die Pfähle jedes Mal wieder zu suchen und dann wieder einzugraben – zwei Mann fehlen dann im Gärtner-Team, so Simon Reiter. iw

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