Kolbermoor – Ein letztes Mal feierte Barbara Huber die Sonntagsgottesdienste in der Stadtkirche als Pastoralassistentin im Seelsorgeteam mit. Dabei spielte die junge Seelsorgerin das durch die Charts bekannte Hip-Hop-Lied „Real Life“ von den O’Bros im Kirchenraum ab. Huber verband in ihrer Predigt die Botschaft der biblischen Texte zum Sonntag mit der christlichen Hoffnungsbotschaft des Liedes.
In jeder Situation im Leben dürfe man sich von Gott getragen wissen, egal ob man das Leben in vollen Zügen lebe oder ob das Leben mit einer schweren Krankheit zu Ende ginge. Wahres Leben sei von Gott geschenkt, gläubig dürfe man darauf vertrauen, dass alles Gute in der Ewigkeit weiterleben würde. In beiden Kirchen waren zum ersten Mal seit der Coronazeit wieder viele Ministranten dabei. Pfarrer Maurus Scheurenbrand freute sich für Huber: „An den jungen Leuten siehst du, wie sehr du geschätzt wurdest mit deiner jungen und schwungvollen Art hier in Kolbermoor.“
Im Anschluss an die Gottesdienste versammelte sich eine Besucher-Schar unter dem Kreuzgang in Wiederkunft Christi. Pastoralreferentin Monika Langer ließ noch einmal Revue passieren, welche beruflichen und persönlichen Fortschritte Huber in der zweijährigen Ausbildung in der Stadtkirche bewältigt hatte. „Jetzt bist du keine Studentin und keine Auszubildende mehr, jetzt bist du eine versierte und anerkannte Lehrerin für uns geworden,“ so Langer.
Von der Stadtkirche wurde Huber ein Geschenk aus bunten Dekorationstüchern überreicht. Die evangelische Kreuzkirche wurde durch Pfarrerin Birgit Molnar und Kirchenvorstand Wolfgang Hellebrand vertreten. Beide würdigten Huber für ihre Gabe, „den Menschen geistlich und musikalisch ins Herz zu sprechen“. Pfarrer Maurus Scheurenbrand überreichte Barbara Huber zum Schluss ein Erinnerungsbuch mit vielen persönlichen Dankesworten und Glückwünschen aus der Stadtkirche. Huber war gerührt über die große Wertschätzung und verabschiedete sich in ihre neue Einsatzstelle im Pfarrverband Partenkirchen-Farchant-Oberau.