Kolbermoor – Sicherlich wurden in der einstigen Kegelbahn im Keller der Turneralm jede Menge Kegel via Kugel umgelegt. Die Kegelbahn ist jetzt wirklich Geschichte – denn der Verein hat auch eine an der Osteria. Die Bahn wurde jetzt herausgerissen. An ihre Stelle soll ein neuer Raum für die Sportler des SV-DJK entstehen. „So sind wir für die Zukunft gerüstet“, sagt Geschäftsführerin Karin Maier auf Anfrage des Mangfall-Boten.
Mini-Turnhalle
für Abteilungen
Die einstige Kegelbahn soll in eine Mini-Turnhalle verwandelt werden. So haben verschiedene Abteilungen des SV-DJK die Möglichkeit, diesen rund 100 Quadratmeter großen Raum zu nutzen. „Ja es war ein Wunsch der Abteilungen, den Raum neu zu gestalten, um ihn dann nutzen zu können“, so Maier.
Eine neue Heimat finden hier beispielsweise die Tischtennis-, Taekwondo- und Turnabteilung, erklärt Maier. Somit seien diese Sparten nicht ausschließlich auf die Schulturnhallen angewiesen. Einige haben in den Ferien geschlossen, sagt sie, auch deshalb sei die Mini-Turnhalle dringend erforderlich. Und dann kann auch in den Ferien gesportelt werden. Die neue Mini-Halle soll auch mit einigen Raffinessen ausgestattet sein: Eine Prallwand ist geplant, ein Sportboden sowie Schlingen, die von der Decke hängen. Im Zuge dieser Maßnahme soll auch der Brandschutz den heutigen Anforderungen angepasst werden: Fluchttüren, neue Brandschutztüren und Co, so Maier. Und nicht nur im Keller, sondern auch darüber.
Dort ist im Eingangsbereich die Decke geöffnet. Was war da denn los? Beim Unwetter Ende Juli drang Wasser ein. Obendrein zeigten sich feuchte Stellen, jetzt galt es, die Ursache zu finden. Die wurde geortet. Die Decke wird wieder geschlossen.
Maßnahme kostet
320000 Euro
Die Maßnahme kostet rund 320000 Euro. Zuschüsse kommen von der Stadt, vom Verband Deutsche-Jugendkraft, dem Bayerischen Landes-Sportverband. Obendrein wird ein Teil der Summe vom SV-DJK selbst gestemmt. Und wenn alles nach Plan läuft, soll die neue Mini-Turnhalle Ende des Jahres fertig sein.
Das bestätigt auch Planer Franz Wudy. Im Souterrain soll auch ein neues Fenster eingebaut werden. Allerdings haben diese derzeit lange Lieferzeiten, erklärt Wudy. Aber er sei optimistisch.