Zur Berichterstattung „Baumaßnahme an der Rosenheimer Straße“ im Lokalteil:
Es ist unglaublich, dass es meines Erachtens den Herren Stadträten, dem Stadtmarketing und den verantwortlichen im Rathaus nicht der Mühe wert war mit allem Eifer derartige Verkehrseinschränkungen zu verhindern und Alternativen zu realisieren.
Stattdessen wird man auf die Staatsstraße gezwungen mit elf Ampeln zum Beispiel bis zum Obi, regelmäßigen unterschiedlichen Staus an jedem Tag und Dauerstau am Wochenende. Dass Sommerferien sind ist wohl keine Planungsgröße gewesen. Für viele ist nur der Samstagseinkauf möglich – für jene, die das müssen ist das eine zeitliche Katastrophe.
Abhilfe 1: Vor einigen Jahren konnte man hinter dem Rathaus von der Ludwigstraße über die Friedrich-Ebert-Straße in die Rosenheimer Straße einfahren. Warum geht das jetzt nicht? Für begrenzte Zeit – mit Fahrzeug-Größenbegrenzung und mit etwas Pragmatik aber schon! Mit Denken wie es geht und nicht wie es nicht geht. Abhilfe 2: Bei allen anderen Baustellen in „Stadt, Land und Flur“ und im Ausland funktioniert ein ampelgesteuerter, wechselseitiger Einbahnverkehr bestens und bei jedem Anlass. Nur in Kolbermoor wenn es um ein paar Meter geht – von Karo kommend nach Rosenheim – da funktioniert das nicht. Anstelle umgehend eine Lösung zu realisieren wird an eine Polizei-Kontrolle gedacht. Wie intelligent. Soll das jemand verstehen?
Ich meine, hier sollte dringend und schnell nachgebessert werden, um nicht die Folgsamkeit und Geduld der Bürger weiter zu strapazieren. Eigentlich ist zu erwarten, dass alle Märkte und Geschäfte Richtung Rosenheim gemeinsam opponieren. Schließlich hat die Pandemie mehr als genug Schaden in der Geschäftswelt angerichtet, als dass man das eben so um circa ein halbes Jahr verlängert.
Guido Wisuschil
Kolbermoor