Kolbermoor – An den Kolbermoorer Grundschulen werden dringend Freiwillige für den Schülerlotsendienst gesucht. Die Rektorinnen appellieren an die Bürger, denn jeder kann Schulweghelfer werden.
Am Anfang des Schuljahres hatten sich kaum Schülerlotsen an der Adolf-Rasp-Schule gemeldet. „Seitdem haben wir noch ein paar aktivieren können“, sagt Rektorin Carola Vodermaier. 18 Schulweghelfer gibt es jetzt. Manche helfen zweimal im Monat, andere jede Woche. Dennoch hofft die Schulleiterin, dass sich noch mehr Freiwillige melden – „je mehr, desto besser“. Dann hätten alle Beteiligten weniger Aufwand. „Es geht darum, die Sicherheit unserer Kleinen im Straßenverkehr zu gewährleisten“, sagt Vodermaier.
Die Kinder seien so jung, unerfahren und nicht mehr so sicher wie früher. Sie bräuchten dringend Helfer, damit die Kleinen sicher in der Schule ankommen. Die Rektorin hofft, dass sich noch mehr Eltern, Großeltern, Anwohner oder andere Freiwillige im Sekretariat unter der Telefonnummer 08031/9414690 melden. Denn zwei Schichten seien derzeit noch unbesetzt. An der Mangfallschule sorgen derzeit 22 Schülerlotsen für die Sicherheit der Kinder. Darunter sind hauptsächlich Eltern, aber auch einige Großeltern.
„Prinzipiell kann jeder, der Zeit und Lust hat, Schülerlotse werden“, appelliert Rektorin Christa Wagner an die Kolbermoorer Bürger. Denn auch die Mangfallschule hat noch Bedarf. Rund zehn Schulweghelfer fehlen aktuell. Melanie Steindlmüller organisiert den Schülerlotsendienst und ist über die E-Mail-Adresse mel@steindlmueller.de erreichbar.
„Die Schülerlotsen übernehmen eine überaus wichtige Aufgabe und gewährleisten mit ihrem Engagement die Sicherheit der Schüler beim Überqueren der Straße“, betont Wagner. Deshalb hofft die Rektorin, dass sich noch mehr Freiwillige melden.plt