Kolbermoor – Die Musikin-strumente für den sechsten Bandworkshop blieben im vergangenen Jahr unberührt, denn das Angebot für Zehn- bis 18-Jährige fiel Corona zum Opfer. Heuer soll der Workshop aber wieder stattfinden. „Das haben wir Anfang Oktober entschieden“, sagt Günther Obermeier, Leiter der Sing- und Musikschule Kolbermoor. Jetzt steht der Termin, samt Anmeldeformalien (siehe Kasten).
Ausrichtung des
Abschlusskonzerts
noch nicht geklärt
Fünf Musikschullehrer unterrichten an drei Tagen, 2. bis 4. November, im Jugendtreff, E-Gitarre, Schlagzeug, E-Bass, Gesang und Keyboard. „Je einer ein Instrument“, so Obermeier. Binnen der drei Tage sollen die Teilnehmer dann gelernt haben, ein bis zwei Lieder zu spielen. Das Pensum ist also knackig – „ja, da geht es schon zur Sache“. Am Ende des Workshops wurde in den vergangenen Jahren immer ein Abschlusskonzert gegeben. Dazu wurden Eltern, Großeltern und Freunde eingeladen. Ob das heuer allerdings stattfinden kann, steht laut Obermeier im Hinblick auf Corona noch nicht fest. „Wir wollen nächste Woche entscheiden, ob es stattfinden kann.“ Grundkenntnisse brauchen die Teilnehmer keine – sie müssen nicht einmal die Noten lesen können. Es soll wirklich für jeden sein, deshalb wird der Workshop auch kostenlos angeboten. Aber das Angebot richtet sich auch an die, die bereits einige Takte spielen können: Also auch an fortgeschrittene Jugendliche mit Grundkenntnissen an einem Instrument. Wer keine eigenen Musikinstrumente besitzt, bekommt die nötige Ausrüstung geliehen. Haben denn im Anschluss die Teilnehmer Kurse an der Sing- und Musikschule in Kolbermoor belegt? „Ja, das kommt vor. Ist aber selten.“ Vielmehr nehmen die Jugendlichen im Jahr drauf wieder am Bandworkshop teil. Ziel des Workshops ist es, dass wirklich jeder teilnehmen kann und dadurch ein Instrument kennenlernt. Und am Ende des Workshops bei einem oder zwei Liedern mitzuspielen. Der Bandworkshop ist ein Kooperationsprojekt der Musikschule, der Volkshochschule und des Jugendtreffs Kolbermoor und Bestandteil des Projektes „Kultur macht stark“. Er wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Verband deutscher Musikschulen.