Kolbermoor – Die Arbeiten an der Rosenheimer Straße zwischen Tankstelle und Angerbauerstraße gehen voran: Jetzt hat der Bauhof um Stefan Füllbier begonnen, rund um den neu entstandenen Kreisel Rosenheimer-/Flurstraße, die Verkehrsschilder zu installieren. Dabei handelt es sich laut Füllbier um drei große gelbe sowie rund 45 kleine Schilder. So viele? „Ja, an den Halterungen sind ja oft mehrere Schilder angebracht“, erklärt Füllbier.
Stangen stecken
in speziellen Hülsen
Die kleinen Zeichen bringt er alleine mit speziellen Schrauben an den Stangen an. Die großen gelben Hinweisschilder „haben wir zu zweit angebracht.“ Neu ist bei den Schildern, dass die Stangen im Boden in Hülsen stecken. „Fährt beispielsweise ein Auto ein Verkehrsschild um, muss man nicht mehr das Betonumfeld aufreißen, sondern kann ganz einfach die Stange aus der Hülse ziehen“, erklärt er. So sei es auch beim Kreisel an der Tonwerkunterführung, sagt Füllbier.
Angefangen hat Füllbier mit seinem Team in der vergangenen Woche – „extra bevor der Schnee kommt“, sagt er, denn dann sei das Team ja auch mit dem Schneeräumen beschäftigt. Rund eine Woche dauert es laut Stefan Füllbier, die ganzen Schilder anzuschrauben.
Was die Fertigstellung der Baumaßnahme betrifft, sei man laut Christian Poitsch vom Kolbermoorer Stadtmarketing „voll im Zeitplan.“ Die Öffnung der Rosenheimer Straße sei für Mitte Dezember geplant. Dann flutscht es wieder – in beide Richtungen.
Zu Beginn der Baumaßnahme im August hatte es viele Beschwerden seitens der Bürger gegeben (wir berichteten), dass man Richtung Rosenheim die Straße nicht mehr mit dem Auto passieren konnte. Das Resultat: Staus. Denn die Umleitungen führten unter anderem über die Staatsstraße, dort standen die Autos teilweise Stoßstange an Stoßstange.
Das ist ab Mitte Dezember, wenn der Straßenabschnitt samt Kreisel freigegeben ist, endlich Geschichte. Dann rollt der Verkehr wieder in Richtung Ost und West.