Kolbermoor – Der Vorstand des SC Pullach habe seine Mitglieder vor Kurzem, noch vor dem erneuten Lockdowns, zur Hauptversammlung eingeladen. Nach dem pandemiebedingten Ausfall im vergangenen Jahr wurde über zwei Vereinsjahre berichtet.
Vorsitzender Hans Zurl ging in seinem Bericht auf die Mitgliederzahl ein, die mit 157 auf einem konstanten Niveau liegt. Beim Thema Sportplatzbau konnte Zurl nur Ernüchterndes berichten: Nachdem das Thema die vergangenen Jahre auf politischer Ebene stagnierte – und das trotz eines für gut befundenen Konzepts sowie der Unterstützung durch die anderen Pullacher Ortsvereine – scheint ein eigener Sportplatz momentan unrealistisch zu sein. Auch beim Kinderspielplatz gab es keine Neuigkeiten zu berichten. Der Pullacher Spielplatz musste wegen des neuen Feuerwehrhauses abgebaut werden, ein anderer Platz wurde noch nicht dafür gefunden. Der Vorstand möchte gemeinsam mit der Stadt eine Lösung finden.
In Zeiten von Corona ist das Vereinsleben zum Erliegen gekommen. Mit Personal-Trainer Hans-Jörg Schilcher konnte der SC Pullach seinen Mitgliedern aber immerhin die Möglichkeit von Online-Fitnesskursen bieten.
In seinem Bericht ging Schriftführer Axel Schilcher chronologisch mit Bildnachweisen durch die Vereinsjahre 2019 und 2020. Thema waren dabei unter anderem die Feiern, die der Verein selbst ausgerichtet oder an denen er teilgenommen hat. Das Familienfest, das 2019 mit den Pullacher Ortsvereinen ausgerichtet wurde, war ein voller Erfolg.
Das Vereinsjahr 2020 bot aufgrund ausgebliebener Ereignisse wenige Punkte in seinem Bericht. Neben den Jahresrückblicken informierte Schilcher von den Aktivitäten des Vorstands, der seine Sitzungen vermehrt auf digitalem Weg abgehalten hat.
Marinus Rother, stellvertretender Spartenleiter Herren, ging auf die Mannschaft ein. Wesentlicher Punkt in seinem Bericht war der Aufstieg der Herrenmannschaft in der vergangenen Saison, dem größten sportlichen Erfolg des Vereins. Er erwähnte vor allem das verantwortliche Trainerteam um Max Fiebiger, dessen Posten zur neuen Saison Florian Tutschka übernommen hat.
Durch die vielen Unterbrechungen hat man sich Wettbewerbe einfallen lassen, um körperlich und mannschaftlich die Spannung nicht zu verlieren. Rother hob dabei die Lauf-Challenge hervor, in der die Mannschaft mit zwei Teams über 3300 Kilometer gelaufen ist. Dabei gab es auch etwas zu gewinnen: Das unterlegene Team muss den Siegern eine Grillfeier ausrichten.