Kolbermoor – Die Arbeiten an der Rosenheimer Straße zwischen Angerbauerstraße und der Tankstelle gehen voran: Mitte Dezember soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Und dann soll der Verkehr wieder flutschen – in beide Richtungen, obendrein wird es dann neben dem neuen Kreisel zur Flurstraße hin auch eine Mittelinsel auf der Rosenheimer Straße geben.
Nächster Schritt
zur Fertigstellung
Und dort wurde gestern ein erneuter Schritt in Richtung Fertigstellung angepackt: Auf der Mittelinsel wurden fünf Ginkgo-Bäume gepflanzt, so wie es geplant war (wir berichteten). Somit ähnelt dieser Bereich einem großzügigen Boulevard. Und zwischen den Bäumen sollen die Bürger die Möglichkeit haben, die Rosenheimer Straße zu überqueren.
Dass sich die Kolbermoorer Stadtverwaltung für Ginkgos entschieden hat, liegt laut Jürgen Halder vom Bauamt auf der Hand: Zum einen sind diese Bäume ohnehin schon an der Rosenheimer Straße auf den Bürgersteigen gepflanzt, zum anderen sind sie „widerstandsfähig, haben selten Krankheiten und sorgen für eine hohe Transparenz“, erklärt Halder.
Das bedeutet, dass die Bäume eine Kronenhöhe von rund 4,5 Meter erreichen. „So können beispielsweise auch die Müllabfuhr und der Winterdienst ohne Probleme darunter durchfahren“. Auch deshalb habe man sich für diese Art entschieden, sagt Halder. „Kugelahorn wäre nicht möglich gewesen“ – viel zu klein. Die Ginkgos geben mit den bereits wachsenden Bäumen an der Straße ein homogenes Straßenbild“, so Halder weiter: „Wir haben mit diesen Bäumen zwischen 15 und 18 Jahren Erfahrung. Und es gab nie Beschwerden auch nicht seitens der Anwohner.“
Neben diesen fünf Bäumen auf der Mittelinsel der Rosenheimer Straße führt der Bauhof jetzt auch Ersatzpflanzungen im Stadtgebiet durch. Sie kommen an Stellen, „an denen die anderen Bäume Unfällen oder der Trockenheit zum Opfer gefallen sind“, sagt Halder. Es geht um zwölf und 15 neue Bäume.