Kolbermoor – Der wildwuchernde Bambus zwischen den Häusern und des Spazierweges an der Mangfall ist Geschichte. Denn nachdem die Häuser der Werkssiedlung an der von-Bippen-Straße 10, 11, 11a und 11b jetzt bezogen sind, starten jetzt die Arbeiten zu den Außenanlagen in dem Bereich der frisch sanierten Häuser.
Architekt Gotthard Fellgiebel, der die Sanierung der ganzen Werkssiedlung betreut hat, erzählt auf Anfrage, dass „die Pflanzaktion jetzt stattgefunden hat“. Gesetzt wurden beispielsweise Blumeneschen, Hibiskus und jede Menge Obstbäume, erklärt er. Allerdings zeigt sich in dem Garten noch ein großer Humusberg. Und der wird über den Winter hinweg auch dort bleiben. Denn erst im Frühjahr wird der Humus verteilt, um dann Rasen zu säen.
Fertig sein soll das komplette Ensemble dann im Frühjahr. Was jetzt allerdings noch gemacht werden soll – abhängig davon, wie die Wetterlage ist, ist der Zaun. Er soll „den öffentlichen vom nicht-öffentlichen Bereich trennen“.
Mit der Fertigstellung des letzten Abschnittes ist die historische Siedlung komplett saniert. Begonnen haben die Bauarbeiten vor rund 30 Jahren – Kostenpunkt rund 30 Millionen Euro. Jetzt ist es vollbracht und die Bewohner leben in einem einmaligen Ensemble. iw