Kolbermoor – Sporteln verbindet – helfen auch: Das ist das Credo des Kolbermoorer SV-DJK. Jetzt soll eine sportliche Aktion zugunsten der Ukraine auf den Weg gebracht werden. Trainerin Moni Berngehrer hatte die Idee dazu. „Als ich die Bilder aus den Kriegsgebieten sah, wollte ich unbedingt helfen.“ Und sie erinnerte sich an die Benefizaktion des Vereins für die Tafel, die im Winter 2019 stattfand.
Auf die Idee war damals die SV-DJK-Geschäftsführerin Karin Maier gekommen: Die Sportler sollten an vier Tagen keine Kursgebühr zahlen, sondern spenden, so viel sie wollten. Obendrein verzichteten auch die Trainer auf ihr Geld. Rund 1850 Euro kamen damals für die Tafel zusammen.
Zehn Trainer
machen mit
Wie viel bei der geplanten Ukraine-Aktion zusammenkommt, steht noch in den Sternen. Fest steht, dass rund zehn Trainer am Samstag, 26. März, Kurse kostenlos anbieten – die Spenden der Teilnehmer sollen dann den Menschen in der Ukraine zugutekommen (siehe Kasten).
Moni Berngehrer ist eine der Trainerinnen. Die Kolbermoorerin gibt seit zwei Jahren Kurse beim SV-DJK, beispielsweise Piloxing. Als sie die Idee hatte, informierte sie Karin Maier, die sofort zusagte zu helfen. Mitsporteln kann sie derzeit aus gesundheitlichen Gründen nicht, dennoch organisiert sie mit. Obendrein wurden die Trainer in der Whatsapp-Gruppe über Berngehrers Vorhaben informiert. Gefragt, zugesagt. „Jetzt sind wir zehn bis zwölf Trainer und wollen so helfen“, sagt Berngehrer. „Da gab es kein langes Bitten und Betteln“, sagt die Kolbermoorerin. Viele waren begeistert und haben sofort zugesagt. Und so stellten sie alle gemeinsam ein Sport-Programm auf die Beine.
Und wo sollen die Spenden genau hinkommen? Eine Trainerin hat über die wohltätige Organisation „Art for Living“ Kontakt zu einem Hilfszentrum in Polen. Dorthin soll das ersportelte Geld gespendet werden, so Geschäftsführerin Maier. Und wenn das Training gut angenommen wird, wollen die Sportler die Aktion wiederholen, so Berngehrer. Und sie ergänzt: „Sporteln und helfen verbindet.“