Kolbermoor – Die Corona-Pandemie hat auch das Vereinsleben hart getroffen. Nicht nur Versammlungen und Wettbewerbe, sondern auch das gesellige Miteinander und gemeinschaftsbildende Aktivitäten blieben zuletzt oft aus.
Der SV-DJK Kolbermoor, mit über 3000 Mitgliedern der stärkste Verein der Mangfallstadt, hatte sich nun etwas einfallen lassen, um das Entfallene aufzuholen.
Erstmals ein
eigener Ehrenabend
So fand erstmals ein eigener Ehrenabend in der Osteria am Huberberg statt, in dessen Rahmen die Mitgliederehrungen der vergangenen zwei Jahre nachgeholt wurden.
Vorstandssprecherin Sabine Balletshofer-Wimmer, unterstützt von ihren Vorstandskollegen und Geschäftsführerin Karin Maier, dankte insgesamt 59 Gästen jeweils mit einer Urkunde und einem Präsent für ihre Vereinstreue.
Dabei nahm sie sich für jeden Zeit, einige Worte zur Mitgliedschaft zu sprechen. Unter den Geehrten ragten drei Persönlichkeiten heraus, die aus der Hand von Balletshofer-Wimmer, dem DJK-Landesvizepräsidenten Martin Götz und dem DJK-Geschäftsführer Markus Schuster ein überregionales Ehrenzeichen erhielten.
Manuela Buchmeier, langjährige Vereinsjugendleiterin, Abteilungsleiterin und Trainerin, nahm das DJK-Ehrenzeichen in Silber entgegen.
Günter Lodes wurde für sein langjähriges Engagement in der Tischtennisabteilung, insbesondere als ehemaliger Abteilungsleiter und Förderer der Bundesligamannschaft, mit dem Ludwig-Wolker-Relief geehrt.
Die hohe Auszeichnung in Form des DJK-Ehrenzeichens in Gold erhielt Gerhard Duschl, der dem Gesamtverein über vier Jahrzehnte lang vorgestanden hatte und unermüdlich für das Wohl des früheren DJK Sportbund und des jetzigen SV-DJK im Einsatz war.sel