Kolbermoor – Die Kolbermoorer Mobilitätsmanagerin Veronika Winkler hat mit Christian Poitsch vom Stadtmarketing das neue Format eines Bürgerdialogs entwickelt. Die Reihe „mobil vor ort“ startete Ende März. „Es war ein Versuchsballon, neue Wege zu gehen“, so Christian Poitsch über Idee und Erfolg von „mobil vor ort“. Und diese neue Form des Bürgerdialogs „war beim ersten Mal überaus erfolgreich und kam bei den Teilnehmern sehr gut an, trotz des nasskalten Aprilwetters“.
Nun geht es weiter: Am heutigen Donnerstag ist die zweite Tour. Diesmal ist das Viertel zwischen Mangfall, Brückenstraße, Staatsstraße und Carl-Jordan-Straße das Ziel. Treffpunkt ist um 18.15 Uhr am Karl-Daniels-Platz (Von-Bippen-Straße). Geradelt wird dann über den Mangfallsteg zur Pauline-Thoma-Mittelschule und entlang der Carl-Jordan- Straße zum Rathaus. Dazwischen immer wieder Haltepunkte und am Ende kann noch weiterdiskutiert und -geratscht werden.
Die Idee hinter diesem Projekt: Bei vielen Mobilitätsprojekten, gerade auch beim Radverkehr, sei den Verantwortlichen der Stadt der Austausch und die Beteiligung der Bürger sehr wichtig. Dies sei leider in den zurückliegenden knapp zwei Jahren wegen Corona kaum möglich gewesen. Das ändert sich nun mit der Aktionsreihe „mobil vor ort“.
Unter diesem Motto wird Veronika Winkler in den kommenden Monaten, zum Teil zusammen mit Fachkollegen aus dem Rathaus, zu Stadtteilbesuchen aufbrechen. Dabei wird jeweils in einem kleinen Bereich der Stadt Kolbermoor ganz konkret auf die Themen, Anliegen und Verbesserungsmöglichkeiten vor Ort eingegangen.