Kolbermoor –Kolbermoor hat den Kirchweihmarkt im Oktober und den Christkindlmarkt vor Weihnachten – beide Veranstaltungen organisiert der Gewerbeverband. Eine Stadt mit rund 20000 Einwohnern könne noch einen Markt bekommen, finden die Kolbermoorer Marktleiter, Oliver Nowotny und Peter Kajetan Schmid. Vor allem im Hinblick auf die vergangenen Jahre, in denen coronabedingt diese beide Märkte nicht stattfanden.
Rund ums
neue Rathaus
Ihren „Neuer-Markt-Plan“ setzt das Duo jetzt in die Tat um. Und zwar soll es jetzt einen Pfingstmarkt geben. Der soll am Wochenende, 28./29. Mai, rund um das neue Rathaus stattfinden (siehe Kasten). Darüber hinaus nutzen Schmid und Nowotny für die Veranstaltung auch noch die Angerbauerstraße sowie den Parkplatz des Trachtenheims, erklärt Oliver Nowotny auf Anfrage des Mangfall-Boten.
Anfang des Jahres kam ihnen die Idee. Schließlich organisierten die beiden Kolbermoorer beispielsweise im zweiten Halbjahr 2021 sechs Märkte in Bad Aibling, Bruckmühl und Kirchseeon und heuer drei Märkte in Bruckmühl, Kirchseeon und Markt Schwaben. „Uns haben dann Händler gefragt, warum wir keinen Markt in unserer Heimatstadt machen“, erzählt Peter Kajetan Schmid. Ja, warum eigentlich nicht, das fragten sich dann auch Schmid und Nowotny. Und sofort starteten sie mit den Planungen. Sie kontaktierten die Stadtverwaltung – „und Bürgermeister Peter Kloo hat gesagt, dass wir mit den Planungen anfangen. Darüber haben wir uns natürlich gefreut.“ Christian Poitsch vom Stadtmarketing kann einen neuen Markt auch nur begrüßen. „Denn es ist auch ein Instrument, um die Innenstadt zu beleben“, sagt er.
Kunsthandwerk
aus Bayern
Schmid und Nowotny schickten vor wenigen Tagen rund 50 Einladungen an ihnen bekannte Händler raus – „mehr als zehn haben binnen weniger Stunden gleich zugesagt“, erklärt Nowotny auf Anfrage.
Es sollen viele Kunsthandwerkstände aus Bayern und Österreich zu Gast sein. Sie bieten Handarbeiten, Keramik, Deko-Artikel, Gartenaccessoires, Olivenholzprodukte, Gefilztes, Seifen, Schmuck, Bekleidung, Lederwaren, Haushaltsartikel und vieles mehr vor Ort an.
Schmid und Nowotny haben auch an die kleinen Besucher gedacht und planen daher „mindestens ein kleines Fahrgeschäft“. Und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt – mit einer Einschränkung: „Es gibt keinen Alkohol-Ausschank“, so Nowotny.
Obendrein gibt es am Sonntag, 29. Mai, einen „verkaufsoffenen Sonntag“. Ab 12 Uhr öffnen also dann auch die Gewerbetreibenden ihre Türen – in der Innenstadt und in den Einkaufsparks.