Verkehrssicherheit auf der Agenda

von Redaktion

Neuer Bürgersteig an Conradtystraße und Sanierung der Von-Bippen-Straße Stadtrat

Kolbermoor – Der Bürgersteig an der Conradtystraße endet quasi im Nichts. Wenn man von der Innenstadt kommt, ist kurz vor der Firma Mues Schluss mit dem Weg. Dann müssen die Fußgänger mit der Straße vorlieb nehmen. Dafür soll noch heuer eine Lösung her. Denn der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung geschlossen entschieden, den Gehweg zu verlängern in Richtung Westen.

Auch Schulkinder nutzen den Weg

Und wie lang wird er? Auf Anfrage erklärt Bauamtsleiter Andreas Meixner, dass der Gehweg um etwa 143 Meter in Richtung Westen verlängert werden soll. „Bis kurz vor die Firma Hartinger“, sagte Meixner. Nicht weiter? Nein, weiter führe der Weg dann nicht, so der Bauamtschef. Ab dann werde die Straße breiter, erklärt er. Starten soll die Maßnahme, die Meixner auf rund 125000 Euro beziffert, in der zweiten Jahreshälfte.

In der Stadtratssitzung hatte der Planer Andreas Weiß vom gleichnamigen Ingenieurbüro die Pläne vorgestellt. „Mit der Bebauung im Westen des Conradtygeländes nimmt ja auch die Anzahl der Fußgänger zu“, so Weiß. Einer der Gründe, den Weg zu verlängern, denn auch Schulkinder würden den Weg nutzen. Dabei soll der Bürgersteig in gleicher Optik weitergeführt werden, wie der bisherige. Max Schlarb (Parteifreie Kolbermoor) hatte „Bauchweh“ hinsichtlich des „ebenerdigen Verlaufes des Fußgängerweges zur Fahrbahn“ hin. Planer Weiß erklärte daraufhin, dass er „keine Bedenken“ habe, da es eine optische Trennung gebe. Caroline Schwägerl (Grüne) fragte in der Sitzung nach, ob der Gehweg auch für Radler zugelassen sei.

Schließlich gebe es keinen eigenen Radweg. Rathauschef Peter Kloo (SPD) antwortete daraufhin, dass dort auch Radler zugelassen seinen.

Der Planer erklärte, dass der Gehweg eine Breite von zwei Metern aufweisen solle. Meixner rechnet nach Baustart in der zweiten Jahreshälfte mit einer Fertigstellung binnen sechs Wochen – gesetzt den Fall, dass es keine Materialverzögerungen gebe.

Rathauschef Peter Kloo: „Irgendwann ist die Dummheit so groß, dass nix mehr hilft“

Jetzt ist der nächste Abschnitt der Von-Bippen-Straße an der Reihe: Schließlich ist die Sanierung der Werkssiedlung abgeschlossen. Einstimmig hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung entschieden, dass die Von-Bippen-Straße von der Ludwigstraße bis zum Karl-Daniels-Platz saniert wird. Es handelt sich dabei um etwa 227 Meter, so Bauamtsleiter Andreas Meixner. Die Teilbereiche der Straße sollen einheitlich werden, erklärte Architekt Gotthard Fellgiebel in der Sitzung. Darüber hinaus sagte er, dass die Straße eine unterschiedliche Breite aufweisen werde – zwischen 3,90 und 5,90 Meter. Zusätzlich seien zwölf weitere Stellplätze angedacht, auch an der Seite des Kanals. Markus Schiffmann (CSU) fand „die Anzahl der Stellplätze angemessen“. Und ergänzte, dass die Autofahrer so auch ausgebremst würden und es keine Rennstrecke gebe. Rathauschef Kloo sagte noch, dass die Stellplätze auf „gekennzeichneten Flächen“ wären. Schiffmann brachte das Beispiel, dass sich nicht alle daran hielten, das zeige die Untere Mangfallstraße. Ob man das nicht anders lösen könne? Kloo sagte, dass „man die Erfahrung gemacht habe, dass sich die Autofahrer daran halten“. Der Bürgermeister ergänzte in Richtung der Autofahrer, die sich nicht an die gekennzeichneten Parkflächen halten: „Irgendwann ist die Dummheit so groß, dass nix mehr hilft.“

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