Leserbrief zum Bericht: „Stadt dreht Gashahn im Freibad zu“ im Lokalteil:
Es ist höchst ärgerlich und verstörend, wenn ein einzelner Mann wie Putin, abgesehen von seinen Vertragsbrüchen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, in seiner irren Wut ins Privatleben eingreift und es schädigt. Ungeachtet dessen ist das Gestrige nicht immer besser, aber nachdenken lohnt sich schon: Es ist viele Jahre her, als sich oft sonntagnachmittags im Sommer einige junge Burschen in ihrem Dorf aufs Fahrrad schwangen und ins 20 Kilometer entfernte Freibad (30 Pfennig verbilligter Eintritt) der Kreisstadt fuhren. Die Wassertemperatur war weniger wichtig. Man sprang auch bei 13 Grad ins Becken, planschte und schwamm, wenn auch nur kurz bei solcher „Saukälte“. Die 20 Kilometer bis nach Hause wärmten schon wieder. Keiner trug je eine Erkältung davon. Der Spaß, im Wasser (kontrolliert) zu toben, überwog allemal. Und Muckis in den Beinen und Armen gab es auch.
Alfred Beck
Bruckmühl