Intuitive Prozessmalerei an der Akademie

von Redaktion

Gabriele Musebrink kreiert Kunst mit ungewöhnlichen Materialien – Kursteilnehmer verabschiedet

Kolbermoor – Wieder gingen ein Grund- und ein Aufbaukurs in der Akademie erfolgreich zu Ende – unter dem Titel „Lebenswanderungen“. Unter der Leitung von Dozentin Gabriele Musebrink hatten sich zwölf Frauen zusammengefunden, um nach einer von ihr entwickelten Technik des „process painting of intuitive power“ zu arbeiten. Entstanden waren Bilder, die in der Akademie zu einer eindrucksvollen Ausstellung arrangiert worden waren. Im Gespräch erklärte Musebrink den Begriff der intuitiven Prozessmalerei als ein Zusammenwirken von Intuition und dem Erlernen handwerklicher Fähigkeiten. Darüber hinaus sollen die Arbeitsschritte „erfühlt“ werden. Zu ungewöhnlichen Malmitteln regte die Dozentin an – Sumpfkalk, Marmormehl, Kaffee oder Sand wurden verarbeitet sowie Pigmente aus selbst hergestellten Farben. Anna Eisner, Geschäftsführerin der Akademie, würdigte diese ungewöhnliche Arbeitsweise und betonte die harmonische Zusammenarbeit mit Musebrink, die 2016 ihren Anfang fand. Achtsamkeit und Sensitivität im Umgang miteinander und mit den entstehenden Werken seien Ziele der Kurse gewesen. Rupert Fegg, künstlerischer Berater der Akademie, hob hervor, dass Malen dazu beitragen kann, auch in schwierigen Zeiten jedem Tag etwas Positives abzuringen. Musebrink übergab allen Studierenden ihr Zertifikat. Stolz über ihre Zeugnisse waren Karin Borscheid, Brigitte Feise, Elisabeth Hilger, Christa Hoppe, Sabine Kisvari, Stefanie Krause, Beate Krummer, Rose Marie Modenesi, Barbara Nitsche, Christl Reichstein, Bettina Reitner und María Sigl. bö

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