Kolbermoor – Mit Bauchschmerzen, aber aus Vernunft, stimmte der Bauausschuss jetzt einer Hangbefestigung am Glasberg zu. Nach dem Gesetz ist die „Klagemauer von Kolbermoor“ eigentlich ein Schwarzbau, denn sie wurde anders gebaut, als von der Stadt im Jahr 2019 genehmigt. Seitdem hätten deshalb viele Gespräche stattgefunden, informierte Bürgermeister Peter Kloo. Jetzt habe man eine Lösung gefunden, mit der beide Seiten leben könnten. So soll die „Klagemauer“ – eine 7,90 Meter hohe Gabionenwand – um 1,52 Meter abgetragen und mit Efeu bepflanzt werden. Auf die Installation einer PV-Anlage in diesem Bereich und den Bau eines zusätzlichen Holzschuppens verzichtet der Bauherr. Mit 5:2 Stimmen gab der Bauausschuss dem neuen Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen. ka