„Mehr als der Peter getan hat, konnte man nicht tun“, sagt Regina Heckenberger. Und meint damit Peter Kajetan Schmid, der zusammen mit Oliver Nowotny zum zweiten Mal einen Pfingstmarkt auf dem Platz vor dem neuen Rathaus organisiert hat. 5000 Flyer ließen die beiden verteilen, hängten hundert Plakate und fünf große Banner auf, auch entlang der Staatsstraße. Trotz all der Werbung hielt sich der Besucherandrang an den beiden Markttagen in überschaubaren Grenzen. Regina Heckenberger (Foto links) hat es da mit ihrem Stand noch gut getroffen, wie sie meint, denn sie verkauft mit ihrem Mann zusammen Fisch – von der Fischsemmel bis zum frischen Steckerlfisch – und sagt, Essen geht auch bei wenig Kundschaft noch am leichtesten. Warum aber nicht mehr Kolbermoorer den Markt besuchten – da ist letzten Endes Peter Schmid etwas ratlos. Auch die anderen Standlbetreiber kommen bei ihren Gesprächen untereinander, für die sie reichlich Zeit haben, auf keine rechte Lösung. „Vielleicht ist es das Wetter“, meint Monika Esterer (Foto rechts) an ihrem Wurst- und Käsestand, „nach langer Zeit einmal ein richtig schönes Wochenende, da hat sich bei vielen Arbeit im Garten aufgestaut.“ Dennoch ist die Stimmung unter den Standlbetreibern nicht schlecht. Auch Peter Kajetan Schmid und Oliver Nowotny werden keinesfalls aufgeben und den Markt im nächsten Jahr ganz sicher wieder veranstalten. Vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt, ohne Brückentag, aber mit dem selben Konzept: Überschaubare Anbieterzahl, gerade so viel, dass das Areal rund ums Rathaus gut gefüllt ist und hinsichtlich des Angebotes nur Hochwertiges, kein Tand, kein Schund.Fotos Thomae