Zuschüsse für Kolbermoorer Projekte

von Redaktion

Fördermittelbescheide über 570000 Euro eingetrudelt – Bahnhofsvorplatz wird gestaltet

Kolbermoor – Fördermittelbescheide in Höhe von 570000 Euro sind jetzt in der Stadtverwaltung Kolbermoor eingegangen. Sie stammen aus dem Fördertopf „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und sind vor allem für Projekte wie die Gestaltung des Bahnhofumfeldes und den Umbau der Musikschule gedacht. Wie ist der aktuelle Planungsstand.

Gestaltung des
Bahnhofsvorplatzes

Voraussichtlich im Juli will die Deutsche Bahn mit dem Bau der neuen, barrierefreien Bahnsteige am Kolbermoorer Bahnhof fertig sein. Dann soll an der Bergstraße eine Fahrradabstellanlage entstehen. Damit beauftragt wurde die Firma Thomas Dolinski Garten- und Landschaftsbau aus Stephanskirchen.

Auch die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes rückt damit näher. Die konkreten Pläne für das Areal zwischen Bahnhof, dem Kreisel an der Haßler- und Albert-Loher-Straße sowie Max- und Försterstraße werden in einer der nächsten Stadtratssitzungen vorgestellt.

Der Bauantrag für den Anbau an die Kolbermoorer Stadtsing- und Musikschule ist auf dem Weg ins Landratsamt. „Sobald die Baugenehmigung erteilt ist, kann die Ausschreibung der Leistungen starten“, informiert Bürgermeister Peter Kloo. Ziel ist es, im Frühjahr 2024 mit den Bauarbeiten zu beginnen.

„Invalidenbau“ steht
kurz vor Abriss

Ein weiteres Großprojekt ist der Invalidenbau an der Unteren Mangfallstraße 11. In der Mai-Bauausschusssitzung wurde der Abriss einstimmig an die Penzenstadler GmbH aus Großseeham vergeben. Die Kosten liegen bei circa 269000 Euro. Wie der Neubau mit 25 bis 30 Wohneinheiten aussehen soll, steht noch nicht fest. „Wir würden gern ein Gebäude in Holzständerbauweise errichten, prüfen aber gerade noch in Zusammenarbeit mit dem Verein ,Wir bauen auf heimisches Holz‘, ob das möglich ist“, informiert der Bürgermeister. Spätestens im Frühjahr 2025, so der Plan, soll der Spatenstich für die kommunalen Wohnungen erfolgen.

Mareissaal sicher
noch bis 2025 nutzbar

Auch die Sanierung des „Mareissaales“ ist eine planerische Herausforderung. Gegenwärtig tüfteln Bauverwaltung und Architekten unter anderem darüber, wie Foyer, Küche und Bühne umgestaltet oder Höhenunterschiede ausgeglichen werden könnten. Die Stadt will ihn langfristig als Veranstaltungszentrum sichern und gleichzeitig das Gasthaus zum Mareis so gestalten, dass es gut zu bewirtschaften ist.

Bürgermeister Peter Kloo geht davon aus, dass die Kolbermoorer Vereine den Mareissaal voraussichtlich noch bis Ende 2025 nutzen können, ehe der Umbau startet.

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