Kolbermoor – Ein Mehrfamilienhaus mit Garagen soll am Eckgrundstück Friedrich-Ebert-Straße 12 und Karl-Unsin-Straße 6 entstehen. Der Bauausschuss gab dem Vorhaben jetzt einstimmig sein gemeindliches Einvernehmen. Markus Schiffmann (CSU) würdigte den Mut zu dieser innerstädtischen Nachverdichtung. Kerim Bacak (Parteifreie) lobte die Pläne als „gut gelöst“. Aufgrund der Enge in diesem Bereich wurden geringfügige Abweichungen vom Bebauungsplan genehmigt. Geplant sind zwölf Wohneinheiten auf fünf Geschossen. Die Gebäudehöhe entspricht der Umgebungsbebauung. 29 Stellplätze müssen vorgehalten werden: Zehn sind in der Garage und fünf vor dem Haus geplant. 14 müssen abgelöst werden. Nach der Stellplatzsatzung liegt der Ablösebetrag pro Kfz-Stellplatz im Stadtkern bei 15000 Euro. Zudem werden 30 Fahrradstellplätze im Objekt nachgewiesen. Auch müsste für das Mehrfamilienhaus ein Kinderspielplatz errichtet werden. Da dafür auf dem Grundstück kein Platz ist, zahlt der Bauherr eine Ablösesumme. Nach der Bayerischen Bauordnung muss bei der Errichtung von Gebäuden mit mehr als drei Wohnungen ein ausreichend großer Kinderspielplatz angelegt werden. Der Investor kann aber auch darauf verzichten und eine Ablösesumme an die Stadt zahlen. Diese muss das Geld zweckgebunden für die Herstellung oder Unterhaltung örtlicher Kinder- oder Jugendfreizeiteinrichtungen verwenden. ka