Voller Stolz beteiligten sich die Mangfallschüler an der Aktion, auch wenn das Wetter für Outdoor-Aktionen nicht immer sehr einladend war. Fotos Re
Kolbermoor – Einen Kubikmeter Müll entfernten die Kinder der Mangfallschule jetzt aus dem Kolbermoorer Zentrum. In der Woche vom 23. bis 27. Oktober fand an der Mangfallschule wieder die traditionelle Ramadama-Aktion statt.
Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind für die Schulgemeinschaft wichtige Themen, und so machten sich die Schüler wie schon in den vergangenen Jahren wieder auf den Weg durch Kolbermoor, um alles, was in den Müll und nicht in die Natur gehört, einzusammeln und Verantwortung für die Sauberkeit in der Natur zu übernehmen.
Mit Müllzwickern, -säcken und Gartenhandschuhen ausgestattet, durchforsteten die Kinder Spielplätze, öffentliche Gehwege, Parkplätze sowie Grünflächen in Kolbermoor. Dabei fanden sie leere Flaschen, Plastikverpackungen, Zigarettenkippen, Motorradhelme, Spiegel und vieles mehr, da leider immer noch viele Leute unachtsam ihren Müll, nicht selten sogar Sperrmüll in die Natur werfen. Dafür hatten die Kinder kein Verständnis.
Am Montag wurde die Klasse 1d durch den Klimaschutzmanager der Stadt Kolbermoor, Thomas Ertl, und sein Team unterstützt. Anfangs erklärte er den Kindern, warum Umweltschutz, Müllvermeidung und -trennung wichtig sind. Zudem lobte er die Kinder, dass sie mit ihrem „Ramadama“-Projekt einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz leisten. Gemeinsam wurde dann der Bereich um die Stadtkirche Heilige Dreifaltigkeit gereinigt.
Die Schüler der Mangfallschule sammelten überaus eifrig, motiviert und mit vollem Einsatz den Abfall ein. Sie konnten mit dem gefundenen Unrat sogar einen großen Müllcontainer füllen. Insgesamt kam mehr als 1,1 Kubikmeter Müll zusammen. Zur Belohnung und Stärkung gab es im Anschluss für jeden eine Käsestange oder eine Brezel – gesponsert von der Stadt Kolbermoor. „Wir bedanken uns bei der Stadt für die Brotzeit und bei allen Kindern für das Müllsammeln“, sagt Rektorin Karin Wagner am Ende einer gelungenen Ramadama-Aktion.
Monika Zemsch