Kolbermoor – „Zur Krippe herkommet“ – unter diesem Motto präsentiert der Verein für Krippen und religiöse Volkskunst Inn-Salzach eine Krippenausstellung im Heimat- und Industriemuseum Kolbermoor bis Sonntag, 4. Februar.
Gezeigt werden verschiedene Krippen aus zwei Jahrhunderten aus dem Besitz der Vereinsmitglieder, wie etwa die Wichtelkrippe in der Torfhütte, die Schrottplatzkrippe, die die Geburt in einer modernen Herberge im Schrottplatz zeigt, oder die Duschl-Ingenieure-Krippe, eine orientalische Kirchenkrippe eines Warngauer Künstlers. Zwei Krippen und ein Kindl hat Rosi Bauer aus ihrer Himmelswerkstatt aus dem Christkindlmuseum in Siegsdorf beigesteuert. Insgesamt sind etwa 60 Krippen zu sehen, zudem weitere Exponate wie Klosterarbeiten, Miniaturkrippen aus aller Welt, Figurensätze und Krippentiere.
Bei der Vernissage eröffneten der Vorsitzende des Museumsvereins Stefan Reischl, Zweiter Bürgermeister Dieter Kannengießer, Stadtpfarrer Maurus Scheurenbrand und Zweiter Vorsitzender Hermann Märkl vom Verein für Krippen und religiöse Volkskunst Inn-Salzach die Ausstellung.