Kolbermoor – Der erste Frühlingshoagascht der Immergrünen Trachtler fand großen Anklang. Wie Organisator Florian Podhorny mitteilt, war der Weg von der Idee bis zur Ausführung eine Herausforderung für alle Beteiligten. Podhorny gelang es, hervorragende Interpreten der alpenländischen Volksmusik aus der näheren und weiteren Umgebung für den Hoagascht zu gewinnen.
Die Veranstaltung wurde mit einer schneidigen Marschpolka der Mitteroim-Ziachmusi eröffnet. Mit Harfe, Ziach und Tuba wussten die Musikanten das Publikum bestens zu unterhalten.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden Christian Staudinger übernahm der Sprecher Jürgen Halder die Moderation. Halder wies auf das Thema „Frühlingserwachen“ hin, das von Lichtmess bis Ostern reicht. Im Anschluss stimmten die Rothendirndl aus Berchtesgaden das Publikum mit ihrem feinen Gesang auf das Frühjahr ein. Sie wurden von Thomas Langner an der Zither begleitet. Die nächste Gruppe, die Emerani Musi, überzeugte mit einer virtuosen Darbietung. Sie begeisterte das Publikum mit instrumentalen Stücken, bei denen Zither, Ziach, Geige, Harfe und Bassklarinette zum Einsatz kamen. Als „Familiengsang Demmel“ unterhielten sie die Zuhörer mit Liedern aus dem Leben.
Die Irddas Musi spielte mit einem rasenden und zugleich feinem Zitherklang auf ihren drei Zithern und Begleitung von Kontragitarren den Anwesenden Stücke vom schmissigen Landler bis zum flotten Marsch auf. Zwischendurch brachte Jürgen Halder dem Publikum allerhand über die verschiedenen Bräuche, Lostage und das Naturerwachen näher.
Nach gut zwei Stunden endete der Hoagascht. Zur Freude aller Anwesenden sangen und spielten die Musikanten danach noch das ein oder andere Stück, sodass der Nachmittag einen schönen Ausklang fand.