Diskussion über Auswirkungen des neuen Cannabis-Gesetzes

von Redaktion

Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen lädt zu Veranstaltungen ein – Besuch der Ausstellung Heldinnen und Helden

Kolbermoor – Die Aktionsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen „afa Kolbermoor“ kündigt mehrere Veranstaltungen an, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen und historischen Ereignissen beschäftigen.

Am Freitag, 27. September, um 19.30 Uhr findet im evangelischen Gemeindehaus, Mitterharter Straße 3, die Veranstaltung „Cannabis – Kiffen jetzt bald alle?“ statt. Adeline Heinz, Jugenddrogenbeauftragte von „Neon – Prävention und Suchthilfe“ Rosenheim, wird über die Auswirkungen des neuen Cannabisgesetzes (CanG) auf Kinder und Jugendliche sprechen.

Seit dem 1. April ist der Besitz und Konsum von Cannabis für Erwachsene in Deutschland legal, was insbesondere bei Eltern zu Unsicherheiten führt. Die Veranstaltung thematisiert den Inhalt des Gesetzes, die Gefahren und Risiken von Cannabis, den Umgang mit konsumierenden Jugendlichen sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Eltern.

Am Donnerstag, 17. Oktober, um 19.30 Uhr liest Cornelia Naumann in der Stadtbücherei aus ihrem Werk „Fräulein Prolet“. Begleitet von Michaela Dietl am Akkordeon, erzählt Naumann die Geschichte eines Mädchens aus der Vorstadt Giesing, das während der Revolution 1918 einen entscheidenden Wendepunkt in ihrem Leben erlebt. Die Lesung beleuchtet die turbulente Zeit zwischen der Ausrufung des Freistaates und der Verhängung der „Ordnungszelle Bayern“ und zieht Parallelen zur heutigen Lebenswelt. Karten sind in der Stadtbücherei erhältlich.

Am Freitag, 18. Oktober, besucht die afa Kolbermoor die Ausstellung „Heldinnen und Helden“ im Lockschuppen Rosenheim. Die Ausstellung zeigt auf mehr als 1500 Quadratmetern 391 Exponate und bietet Mitmachstationen sowie ein innovatives Medienkonzept. Treffpunkt ist um 11.30 Uhr vor dem Lockschuppen, die Führung beginnt um 12 Uhr. Die Kosten werden von der afa übernommen.

Anmeldungen und weitere Informationen sind bei Agathe Lehle per E-Mail an artlehle@gmx.de oder unter Telefon 08031/95464 erhältlich.

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