Kolbermoor – Die Freiwillige Feuerwehr Pullach ist bestens aufgestellt und beherrscht perfekt ausgebildet ihre Aufgaben. Den besten Beweis hierfür lieferten die Floriansjünger unter der Leitung ihres Kommandanten Ernst Langer am bayernweiten Aktionstag „Lange Nacht der Feuerwehr“ am vergangenen Samstag, 21. September. Vor allem landeten die Verantwortlichen, darunter die Leiter der Kinderfeuerwehrgruppen, Josef Hofmann, Daniel Draxinger und Josef Lechner, sowie ihre pädagogischen Fachkräfte und aktiven Mitglieder der traditionsreichen Wehr, mit einem bunten und abwechslungsreichen Kinder- und Jugendprogramm einen vollen Erfolg.
Einen Einblick in die persönliche Ausrüstung der Pullacher Feuerwehr wurde den Besuchern im Rahmen einer kurzen und anschaulichen Modenschau geliefert. Begleitet vom Applaus wurden die 21 „Feuerknirpse“ der Altersgruppe unter sechs Jahren sowie über 18 älteren Kameraden über sechs Jahren mit ihrer Ausrüstung als kleiner Feuerwehrmann oder kleine Feuerwehrdame der Öffentlichkeit präsentiert.
Wenn es um „ihre“ Feuerwehr geht
Wie berichtet, verfügt die Feuerwehr Pullach über die landkreisweit erste Kleinkinderfeuerwehr für Drei- bis Fünfjährige, hinter der auch die Eltern stünden. Wenn es um „ihre“ Feuerwehr geht, sind die Floriansjünger motiviert. Spielerisch und altersgerecht erlernte Aufgaben stellten sie mit Löschangriffen mittels Handspritze oder beim Antreiben von kleinen Lkws per C-Schlauch unter Beweis.
Begehrte Anlaufstellen für junge Gäste mit und ohne Ambitionen zur Feuerwehr waren die beiden großen Hüpfburgen sowie Nagelbrett oder ein Zielwerfen mit Bällen. Viele Besucher aller Altersgruppen nutzten am heiteren und sonnenverwöhnten Nachmittag die Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Aufgaben und Gerätschaften der Pullacher Wehr vertraut zu machen. Zu den begehrten Anlaufstellen gehörten zudem, neben einem Infostand, ein ehemaliger Stromgittermast zur Vorführung einer Absturzsicherung.
Den perfekten Umgang mit einer Motorsäge, wie sie etwa nach Windbruch mit umgestürzten Bäumen eingesetzt wird, zeigten bestens ausgebildete Einsatzkräfte. Zum Thema Atemschutz konnten sich Interessierte mit den entsprechenden Ausrüstungsgegenständen vertraut machen und sogar das Gewicht einer Sauerstoffflasche am eigenen Leib spüren lassen. Interessante Gerätschaften waren der auf aktuellem Stand befindliche Fahrzeugpark der Feuerwehr.
Kommandant Ernst Langer wertete den Aktionstag unter Mitwirkung und Zusammenarbeit einer zusammenhaltenden Kameradschaft und vielen Helfern, dazu gehöre auch die Jugendfeuerwehr, als überaus erfolgreich. Der überaus gute Besuch habe die Akzeptanz seiner Wehr bestens unter Beweis gestellt. Aktives Mitglied könne jeder Bürger werden. Willkommen in einer gut funktionierenden Gemeinschaft seien Jugendliche zwischen dem zwölften und 16. Lebensjahr zur Aufrechterhaltung und Sicherung der Einsatzbereitschaft, so Langer abschließend.