Michael Heigenhuber spielt eigene Stücke

von Redaktion

Kolbermoorer Orgelmittwoch im November mit breit gefächertem Programm

Kolbermoor – Normalerweise treten die Organisten bei einem Orgelkonzert mit einem breit gefächerten Programm mit Komponisten quer durch die Jahrhunderte an. Beim Konzert am 6. November um 19.45 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Wiederkunft Christi in Kolbermoor wird es dieses Mal aber ganz anders laufen: der Organist und Komponist Michael Heigenhuber wird nur Werke eines einzigen Komponisten spielen – nämlich seine eigenen! Dabei gibt es Stücke mit traditionellen Bezeichnungen wie „Präludium“ oder „Intermezzo“, andererseits aber auch welche mit den Namen „Go on“ oder „Linum organum“ und „In Gedanken“– das weckt die Neugier auf dieses Programm. Michael Heigenhuber studierte nach dem Abitur Kirchenmusik am Richard-Strauss-Konservatorium in München und im Anschluss zwei Jahre Hauptfach Klavier. Während des Studiums kam er auch zum ersten Mal in Berührung mit neuem geistlichem Liedgut, was ihn, der etwa zur gleichen Zeit auch den Jazz für sich entdeckt hat, nachhaltig beeinflusste. Komponieren und Arrangieren von modernen geistlichen Liedern gehört auch heute noch zu seinen Steckenpferden. Von 1982 bis 1988 arbeitete er als hauptberuflicher Kirchenmusiker in Haag und wurde dann ins Amt für Kirchenmusik des Erzbischöflichen Ordinariates München berufen, in dem er bis zu seiner Pensionierung das Amt als stellvertretender Diözesanmusikdirektor innehatte. Für die Erstellung des Münchener Kantorales war er im Fachteam und primär für den Notensatz verantwortlich. Er komponiert und arrangiert neue geistliche Lieder, Kirchenchoräle, Klavier und Orgelmusik. 2017 gewann er den ersten Preis bei einem Kompositionswettbewerb der „Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau“. Neben der Kirchenmusik beschäftigt er sich mit improvisierter Musik und Jazz und wirkt in verschiedenen Ensembles mit. Wie immer ist der Eintritt zum Orgelmittwoch frei.

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