Leserforum

Knackpunkt Engstelle

von Redaktion

Zum Artikel „„Alpenblick“ bereitet einige Sorgen“ (Lokalteil):

In der Bürgerversammlung am vergangenen Montag stellte die Stadt Kolbermoor erstmals ihre Pläne für das geplante Nord-Ost- Quartier vor. Der Verkehr des neu geplanten Stadtteils mit circa 350 bis 400 Wohnungen soll mit mindestens 50 Prozent über die Fürstätter Straße erschlossen werden, die aber an ihrer schmalsten Stelle lediglich eine Breite von 4,20 Meter aufweist und damit einspurig ist. Die Stadt, allen voran ihr Bürgermeister, ist der festen Überzeugung, dass bei dieser „Breite“ ein Begegnungsverkehr von zwei Autos problemlos möglich wäre, wenn man dort nur Tempo 30 fahren darf. Wir wissen als Anwohner seit über 40 Jahren, dass dies nicht möglich ist. Ein normales Auto wie z.B ein VW Golf ist mindestens zwei Meter breit, nicht zu reden von häufigen Lieferdiensten oder Lastwagen, die weitaus breiter sind. Es entsteht so bei hoher Frequenz zwangsläufig ein Stau auf der Filzen- und in der Fürstätter Straße, der zu gefährlichen Situationen führt, ganz zu schweigen von einer Gefährdung von Fußgänger, da ein Bürgersteig dort nicht geplant ist und auch nicht gebaut werden kann. Warum löst man nicht zuerst dieses bereits bestehende und gravierende Problem, bevor man mit den weiteren umfangreichen Planungen sehr viel Geld ausgibt?

Klaus Ströbele

Kolbermoor

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