Kolbermoor – „Moment, ich komme gleich“, ruft Omer Sarialtin als er in der neuen Filiale in der Rosenheimer Straße, beladen mit leeren Kartons, vorbeihuscht. Als Zuständiger für das Filialgeschäft des Familienunternehmens ist er auch hier bei der Eröffnung mit dabei und legt selbst mit Hand an.
Einrichtung an andere
Filialen angepasst
In einer Ecke hängt noch ein Schild des „Saray“, des früheren Namens des Restaurants. Auch dieses war bereits von der Familie geführt worden und ist nun Teil der „Omeranos“-Filialen geworden. „Wir haben in nur wenigen Tagen hier einiges geändert.“ Die Einrichtung ist nun einheitlich, wie in den anderen „Omeranos Döner“-Filialen, die Einrichtung von Küche und Gastraum ist neu, außerdem sind die Döner-Spieße nun direkt hinter der Theke zu sehen.
Erst im September hatte die Familie das „Omeranos Mangal Restaurant“ an der Klepperstraße in Rosenheim eröffnet. Damals wurde ein Autohaus komplett umgestaltet. „Dort war unser Ziel ein gehobenes Schnellrestaurant, welches sich mit dem McDonalds und dem geplanten KFC in der Nachbarschaft messen kann“, berichtet Sarialtin, „Hier ist es jetzt wieder ein Döner-Restaurant, wie bei unseren anderen Filialen in Rosenheim und Brannenburg.“ Am frühen Nachmittag des Eröffnungstages am Dienstag herrscht ein steter Kundenbetrieb.
Angefangen hatte es mit seinem Vater, der das Unternehmen gründete. „Anfangs haben wir zunächst DönerSpieße importiert. Das ist heutzutage auf Mengen von 25 bis 30 Tonnen in der Woche gestiegen.
Nach ein paar Jahren haben wir dann auch immer mehr Artikel des Gastrobedarfs speziell für Dönerbuden verkauft“, berichtete Omer Sarialtin bereits in der Vergangenheit. Seit 2011 besteht dafür eine GmbH mit Sitz in Bruckmühl. Schließlich habe das Unternehmen begonnen, auch ein Rundum-Paket für die Einrichtung von neuen Betrieben anzubieten.
„Und als wir schon soweit waren, lag es dann nahe, doch auch selbst in die Branche aktiv einzusteigen und unsere eigenen Filialen beziehungsweise Restaurants aufzubauen“, berichtet Sarialtin. Der 22-Jährige ist vor fünf Jahren, nach Abschluss seiner Ausbildung zum Bauzeichner, in den Familienbetrieb eingestiegen und ist nun für das Filialgeschäft zuständig. Vater Abdullah leitet weiterhin den Gastrobedarfs-Handel und Schwester Tuba das Restaurant in Kolbermoor.
Auch außerhalb des unmittelbaren Restaurant-Betriebs gab es vor Kurzem eine neue Entwicklung: „Bisher hatten wir jeweils ein 300 Quadratmeter großes Lagerhaus in Bad Aibling und Bruckmühl. Das war logistisch immer ein wenig kompliziert, weil so alles immer auf diese beiden Standorte verteilt werden beziehungsweise von zwei verschiedenen Orten woanders hin geliefert werden musste.“ Nun sei vor Kurzem ein neues Lagerhaus in Au bei Bad Aibling bezogen worden, das mit 1200 Quadratmetern mehr Platz biete und nun auch die Logistik erleichtere.
Noch viel
Wachstumspotenzial
„Ich bin optimistisch, dass wir bald noch weitere Filialen eröffnen können!“, meint Sarialtin. Er sehe noch viel Wachstumspotenzial. „Wir haben bisher ein sehr gutes System entwickeln können, bei dem wir mit jedem Wachstumsschub dann wieder mehr Vorteile für das gesamte Unternehmen erhielten. Beispielsweise indem wir insgesamt durch die Abnahme von größeren Mengen günstiger einkaufen konnten und das sich jeder neue Standort sinnvoll eingliederte, was Fahrtrouten für die Logistik aber beispielsweise auch den Ausbau unseres Lieferservices betrifft.“